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Ostsee-Strand voller Quallen: Warum die Tiere jetzt massenhaft auftauchen

Veröffentlicht:

von Fabia Söllner

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Forscher filmen Qualle von der "Größe eines Schulbusses"

Videoclip • 01:04 Min • Ab 12


Ein gespenstischer Anblick an der Ostsee: Hunderte rosafarbene Quallen liegen derzeit an den Stränden der Lübecker Bucht. Dahinter steckt ein faszinierendes Zusammenspiel aus Wind, Strömung und natürlichem Lebenszyklus.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hunderte rosafarbene Quallen wurden an Strände der Lübecker Bucht gespült.

  • Vermutlich handelt es sich um Gelbe Haarquallen, die auch Feuerquallen genannt werden.

  • Auch tote Tiere können noch nesseln und sollten nicht angefasst werden.

An mehreren Stränden der Lübecker Bucht sorgt derzeit ein ungewöhnlicher Anblick für Aufsehen: Hunderte große, rosa bis rötlich gefärbte Quallen liegen im flachen Wasser und am Strand. Was gespenstisch aussieht, hat natürliche Ursachen.

Bei den Tieren dürfte es sich um Gelbe Haarquallen handeln, besser bekannt als Feuerquallen. Jüngere Exemplare können statt gelblich oder bräunlich auch deutlich rosa bis rötlich erscheinen, berichtet unter anderem die "Kreiszeitung".

Strandbesucher sollten vorsichtig sein

Quallen können sich nur begrenzt gegen Strömungen bewegen. Weht der Wind vom Meer in Richtung Küste, werden die Tiere deshalb häufig in großer Zahl an einzelne Strandabschnitte gedrückt.

Das erklärt auch, warum an einem Strand Hunderte Quallen liegen können, während wenige Kilometer weiter kaum Tiere zu sehen sind. Besonders auffällig war das Phänomen zuletzt unter anderem bei Großenbrode nahe Fehmarn. Zum Ende des Sommers endet für viele Quallen ihre Lebensphase. Deshalb treten größere Ansammlungen vor allem im Herbst und teilweise bis in die Wintermonate hinein häufiger auf.

Strandbesucher sollten dennoch Abstand halten. Auch tote Feuerquallen können mit ihren Nesselkapseln noch Hautreizungen und Schmerzen verursachen.

Ostsee-Besucher sollten die Quallen am Strand auf keinen Fall anfassen.

Bild: Oliver Willikonsky


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Verwendete Quellen:

Kreiszeitung.de: "Gespenstisches Naturphänomen: Hunderte rosarote Riesen an der Ostsee angespült"

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