Bestechungsgelder kassiert?
Generalstaatsanwalt der Ukraine will nach Korruptions-Vorwürfen zurücktreten
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Putin und USA sprechen über Ukraine (6. September)
Videoclip • 01:04 Min • Ab 12
Die Ukraine bemüht sich weiterhin, dem Korruptions-Problem Herr zu werden. Nach Vorwürfen an den Generalstaatsanwalt will dieser seinen Posten aufgeben.
Auf die Korruptionsaffäre in seiner Behörde reagiert der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko mit einer Rücktritts-Ankündigung. Auf seinem Telegram-Kanal erklärte er, es handele sich um eine "politische Entscheidung".
Er möchte nicht, "dass das Amt des Generalstaatsanwalts als Instrument politischer Auseinandersetzungen missbraucht wird". Jedoch betonte Krawtschenko, dass sich seine Haltung zu den Vorwürfen nicht verändert habe, somit streitet er diese weiterhin ab.
Auch in den News:
Bestechungsgelder: Ist Krawtschenko verstrickt?
Offenbar hat sich der Generalstaatsanwalt umentschieden. Nur wenige Stunden zuvor lehnte er ukrainischen Medien zufolge noch einen Rücktritt ab. Krawtschenko habe demnach erklärt, er könne lediglich abberufen werden.
Die Nachrichtenagentur Ukrinform berichtete, dass Sonderermittler:innen eine kriminelle Vereinigung unter der Führung des Leiters einer Abteilung der Generalstaatsanwaltschaft aufgedeckt hätten. Demnach steckte sich diese Gruppe Bestechungsgelder ein. Von Seiten Krawtschenkos wurde jede Verstrickung in diese Affäre zurückgewiesen.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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