Fake-Bild
Ex-Trigema-Boss Wolfgang Grupp bei Maischberger: "Ich habe nichts gegen Frau Weidel"
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Wolfgang Grupp: Verblüffende Fakten über den Trigema-Patriarchen
Videoclip • 01:15 Min • Ab 12
Im ARD-Talk "Maischberger" äußerte sich der Ex-Trigema-Boss Wolfgang Grupp erneut zur Brandmauer. Außerdem berichtete er, wie er einst Mitarbeiter:innen zu CDU-Mitgliedern machte.
Rente, Work-Life-Balance, KI-Einsatz: Zu wirtschaftspolitischen Themen hat Wolfgang Grupp meist etwas zu sagen. Meinungsstark trat der ehemalige Trigema-Chef auch im TV-Talk "Maischberger" (ARD) am Dienstagabend (9. Juni) auf. Grupp hatte sogar eine Geschichte aus den 80er-Jahren dabei, als er sich selbst im Landtagswahlkampf für die CDU engagiert hatte.
Damals habe ihn eine Bitte aus dem CDU-Kreisverband Sigmaringen erreicht, "ob er nicht ein paar Mitarbeiter in die CDU bringen könnte, damit die ihren Kandidaten durchkriegen". Er habe entgegnet, dies sei kein Problem. "Wenn ich meine Mitarbeiter um etwas bitte, dann tun die das."
Zumindest konnte Grupp seiner eigenen Aussage zufolge 120 Trigema-Mitarbeiter:innen zum Eintritt in die CDU bewegen. Das Ziel wurde erreicht, der Wunschkandidat wurde gewählt. Obwohl Gastgeberin Maischberger seine Geschichte mit einem Lachen quittierte, betonte Grupp, "stolz" zu sein. Er selbst sei kurzzeitig CDU-Mitglied gewesen, sei jedoch sofort wieder ausgetreten, nachdem ihn der Kreisverband bei Kritik nicht unterstützt habe. "Dann hat man mich nicht verteidigt", so Grupp.
Auch in den News:
Grupp: "In einer Demokratie muss man mit allen sprechen"
Auch die AfD war Thema in der Talkrunde, in der auch der neue FDP-Chef Wolfgang Kubicki saß und einen Rechtsruck seiner Partei ausschloss. Und wie steht Grupp zur AfD-Thematik? "In einer Demokratie muss man mit allen sprechen", so der Ex-Trigema-Chef, der die Textilfirma mittlerweile an Tochter Bonita und Sohn Wolfgang Grupp junior übergeben hat. Da die Partei geschnitten werde, würden sich ihr seiner Meinung nach viele Protestwähler:innen anschließen.
Zudem nahm er Stellung zu einem Fake-Bild, das ihn vor einiger Zeit mit AfD-Chefin Alice Weidel zeigen sollte. "Ich habe nichts gegen Frau Weidel", so der Unternehmer. Jedoch sei es Aufgabe des Rechtsstaats, in einem solchen Fall einzuschreiten, um zu verhindern, dass durch KI-Bilder Leute "kompromittiert" würden.
Verwendete Quellen
ARD-Mediathek: "maischberger am 09.06.26"
t-online: "Dann kann ich ja gleich gehen"
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