Straßensperrung um Brandort
Schweinestall in Flammen: Über tausend Tiere auf Bauernhof bei Augsburg tot
Veröffentlicht:
von Marie-Finn Bruker:newstime
Feuerwehr: Was ist der Unterschied zwischen freiwillig und beruflich?
Videoclip • 01:37 Min • Ab 12
Ein Feuer verwüstete einen Schweinestall nahe Augsburg. 350 Einsatzkräfte kämpften die ganze Nacht gegen die Flammen. Für die Tiere kam jede Hilfe zu spät.
Das Wichtigste in Kürze
Über 1.000 Schweine starben bei dem Brand auf einem Bauernhof in Ried (Landkreis Aichach-Friedberg).
Mehrere Landwirte halfen den Einsatzkräften, das Feuer zu löschen.
Für die Anwohner:innen bestehe nach Polizeiangaben keine Gefahr mehr, eine umliegende Staatsstraße bleibe jedoch gesperrt.
In der Nähe von Augsburg standen am Donnerstagabend (6. August) ein Schweinestall sowie die umliegende Lagerhalle in Flammen. Bei dem Brand starben tausende Schweine. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Schwaben Nord zogen sich die Löscharbeiten bis in die Morgenstunden.
Auch in den News:
Der Stall ist nach dem Brand komplett zerstört.
Bild: Stefan Puchner/dpa
Kein Tier überlebte den Brand
Die Ruine des Stalls im bayerischen Ried (Landkreis Aichach-Friedberg) konnte nach Angaben des Kreisbrandrats der Feuerwehr, Christian Happach, zunächst nicht betreten werden. Auf dem Hof lebten laut Polizei unter Berufung auf den Landwirt 1.600 Schweine, die Feuerwehr nannte 1.200 bis 1.300 Tiere. Laut Happach sei davon auszugehen, dass keines der Schweine das Feuer überlebt habe.
Insgesamt waren rund 350 Einsatzkräfte an den Löscharbeiten beteiligt, darunter unterstützten auch zahlreiche Landwirte die Feuerwehr. Mit Traktoren zogen sie in der Brandnacht große Wassertanks zum Einsatzort. Zudem wurden Teile der Wände mit Baggern eingerissen, um an dahinterliegende Glutnester zu gelangen.
Das Feuer hatte außer dem Stall eine Halle mit Getreide erfasst. Auch ein Heizöltank sowie eine Getreidetrocknungsanlage sollen sich in der Nähe befunden haben. Den Einsatzkräften gelang es jedoch, ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern.
Warnung an umliegende Bevölkerung
Wegen der starken Rauchentwicklung hatte die Feuerwehr die Bevölkerung dazu angehalten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Weiter wurden Autofahrer:innen gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, bestehe für die Anwohnenden mittlerweile keine Gefahr mehr. Die an den Hof angrenzende Staatsstraße bleibt jedoch vorerst gesperrt.
Nach Angaben des Sprechers sei bislang unklar, warum das Feuer ausgebrochen war. Hinweise auf Brandstiftung gebe es jedoch keine. Auch die Höhe des Schadens ließe sich noch nicht schätzen.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Mitarbeiter evakuiert
Krieg in der Logistik: Ukraine bombardiert Russlands Wildberries-Zentrum erneut

Wetteraussichten
Wetter in Bayern: Es bleibt warm

Holzarbeiten
Traktorunglück in Bünde: Zwölfjähriger Junge stirbt nach Unfall

Trendwende verstetigt
Grund zur Hoffnung? So entwickelt sich Bayerns Wohnungsbau

Reinhard Grindel
Infantino auch von Ex-DFB-Boss Grindel angezählt: FIFA-Sitzung war "albern"

Unternehmen in der Krise?
Daimler Truck: Gewinn bricht um fast die Hälfte ein



