Softdrink-Handel

Coca-Cola-Preise steigen: Supermarkt sperrt Konzern-Produkte

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von Marie-Finn Bruker

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Videoclip • 01:24 Min • Ab 12


Kein Cola-Nachschub mehr bei Rewe? Nach einer Preiserhöhung des Cola-Konzerns CCEP will der Supermarkt laut einem Bericht das gesamte Sortiment boykottieren. Edeka soll offenbar zurückhaltender reagieren – doch auch hier gibt es Lücken im Regal.

Der Softgetränke-Hersteller Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP) hat zum September seine Abgabepreise erhöht. Wie die "Lebensmittel Zeitung" (LZ) berichtet, geht es dabei um ein Plus von etwa 3,5 Prozent. Damit wird das beliebte Erfrischungsgetränk in erster Linie im Einkauf für den Handel und die Gastronomie teurer – doch auch Verbraucher:innen müssen mit Konsequenzen rechnen.

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So soll etwa die Supermarktkette Rewe einen Bestell-Stopp für das gesamte Sortiment von CCEP verordnet haben. Einem "Chip"-Bericht zufolge betrifft das neben Coca-Cola-Artikeln auch Fanta, Sprite, Mezzo Mix, Monster, Powerade und Fuze Tea. Die Handelskette Edeka verfolge einen weniger rigorosen Kurs. Dort soll demnach vorerst nur die 1-Liter-PET-Mehrwegkiste nicht mehr geliefert werden. Vom restlichen Sortiment sei noch ausreichend Ware auf Lager, heiße es von Seiten des Lebensmittelkonzerns.

CCEP selbst kann nach Angaben der "LZ" wirtschaftlich solide performen. So soll der Großkonzern zumindest im ersten Halbjahr dieses Jahres bessere Umsatzzahlen geliefert haben als noch 2025. Geschäftsführer Florian Salzen begründete die 3,5 Prozent Plus unter anderem mit Investitionen in Marken, Produktion und Logistik sowie in wettbewerbsfähige Löhne.

Es ist nicht das erste Mal, dass das Unternehmen zu Preiserhöhungen seiner Softgetränke greift. Bereits in den vergangenen Jahren wurden die Preise etwa für Coca-Cola, Fanta und Sprite mehrmals angehoben.



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Chip: "Coca-Cola vorerst nicht mehr bestellt: Rewe zieht Konsequenzen aus Preiserhöhung"

LZ: "Coca-Cola Europacific Partners bestätigt Prognose"

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