Rückruf von rund 16.000 Autos
Lebensgefahr durch Airbags: Beifahrersitze in VWs sollen leer bleiben
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:newstime
Lebensmittel- und Produkt-Rückrufe: Diese Rechte haben Verbraucher
Videoclip • 01:07 Min • Ab 12
Ein fehlerhafter Beifahrerairbag zwingt Volkswagen zu einem globalen Rückruf von 16.510 Autos. Betroffen sind sowohl Elektro- als auch Verbrennermodelle. Kunden sollten umgehend einen Termin zur Reparatur vereinbaren.
Volkswagen sieht sich gezwungen, weltweit 16.510 Fahrzeuge zurückzurufen, nachdem ein fehlerhafter Beifahrerairbag entdeckt wurde. Dies berichtet die "Auto Bild". Betroffen seien Modelle, die in den vergangenen Monaten hergestellt wurden. Der Rückruf umfasst sowohl Elektrofahrzeuge wie den ID.7, den ID.7 Tourer und den ID.Buzz, als auch Verbrenner wie den Polo, Passat und Taigo.
Gefährliche Airbags in VW-Fahrzeugen
Laut einem Schreiben an die Kund:innen besteht das Risiko, dass bei einer unfallbedingten Auslösung des Beifahrerairbags das Gasgeneratorgehäuse bersten oder sich Bauteile lösen können. Dies könnte zu erheblichen oder sogar tödlichen Verletzungen der Fahrzeuginsassen führen.
Kund:innen, die angeschrieben wurden, sollen sich umgehend mit ihrem VW-Händler in Verbindung zu setzen, um einen Termin für den Austausch des fehlerhaften Airbags zu vereinbaren. Die Reparatur kann innerhalb weniger Stunden durchgeführt werden. Allerdings dürfte es dauern, bis Termine gefunden und alle Ersatzteile verfügbar sind. Bis der Austausch erfolgt ist, empfiehlt VW, den Beifahrerairbag zu deaktivieren und den Beifahrersitz nicht zu nutzen. Diese Empfehlung könnte insbesondere kurz vor der Fahrt in die Sommerferien auf Unmut stoßen.
Keine Entschädigung für betroffene Kund:innen
Volkswagen hat angekündigt, dass es keine Entschädigungen oder Ersatzfahrzeuge für betroffene Kund:innen geben wird. Laut "Auto Bild" heißt es in dem Rückrufschreiben lediglich, man hoffe auf "Verständnis und Unterstützung bei der Abwicklung dieser vorsorglichen Maßnahme" und bedanke sich "für das Vertrauen in die Marke Volkswagen". Fahrzeuge, die bereits produziert wurden, aber noch nicht ausgeliefert sind, sollen vor der Übergabe an die Kund:innen nachgebessert werden.
Verwendete Quellen:
"Auto Bild": "Lebensgefahr auf VW-Beifahrersitz"
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