NRW

AWO Bielefeld muss Insolvenz anmelden und setzt auf Neustart

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von Max Strumberger

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Insolvenz: Was bedeutet das für Unternehmen?

Videoclip • 01:15 Min • Ab 12


Die wirtschaftliche Lage vieler Sozialträger spitzt sich zu – nun trifft es auch die AWO Bielefeld. Sie hat jetzt Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die AWO Bielefeld sucht den Weg aus der Krise.

  • Mit einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung will sich der Sozialträger neu aufstellen.

  • Für die Betroffenen vor Ort soll sich dennoch nichts ändern, Angebote und Hilfeleistungen laufen weiter.

Die AWO Bielefeld hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt und vom Amtsgericht bereits grünes Licht für diesen Schritt erhalten. Der Sozialträger reagiert damit auf den wachsenden wirtschaftlichen Druck in der Branche und will sich nun unter laufendem Betrieb neu aufstellen.

Für die Menschen in Bielefeld und Umgebung soll sich zunächst nichts ändern: Nach Angaben des Verbands laufen die Angebote und Leistungen uneingeschränkt weiter. Die AWO betont, auch während des Verfahrens verlässlich für die Menschen da zu sein. Für Unsicherheit solle es weder bei Klient:innen noch bei Angehörigen Anlass geben.


AWO Bielefeld hat 800 Mitarbeitende

Insgesamt arbeiten rund 800 Menschen für die AWO in Bielefeld. Die Verantwortlichen verweisen darauf, dass der Verband organisatorisch stabil aufgestellt sei und die Eigenverwaltung gezielt nutzen wolle, um die wirtschaftliche Basis nachhaltig zu stärken.

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Das sind die Gründe für die Schieflage der AWO

Als Gründe für die Schieflage nennt die AWO vor allem steigende Energie-, Lebensmittel- sowie Lohn- und Arbeitskosten. Gleichzeitig dauert es im Sozialbereich oft Wochen oder sogar Monate, bis erbrachte Leistungen refinanziert werden. Diese Kombination aus höheren Ausgaben und verzögerten Einnahmen habe die Liquidität des Trägers massiv belastet.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

T-Online

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