Kritik an Berlin-Besuch
Wagenknecht: Regierung soll sich "nicht so offensichtlich auf Selenskyjs Seite stellen"
Veröffentlicht:
von dpaSahra Wagenknecht wirft Selenskyj Kompromisslosigkeit vor.
Bild: REUTERS
Der ukrainische Präsident Selenskyj ist in Berlin, um gemeinsam mit Kanzler Merz an der virtuellen Ukraine-Konferenz teilzunehmen. BSW-Chefin Sahra Wagenknecht übt Kritik an Selenskyjs Besuch.
BSW-Chefin Sahra Wagenknecht kritisiert die persönliche Teilnahme von Präsident Wolodymyr Selenskyj an der virtuellen Ukraine-Konferenz in Berlin. Die Bundesregierung sollte "sich nicht so offensichtlich auf Selenskyjs Seite stellen", forderte Wagenknecht. Sie warf dem Präsidenten Kompromisslosigkeit vor. Dies habe in der ukrainischen Bevölkerung immer weniger Rückhalt. Diese wünsche sich mehrheitlich Frieden.
"Dass Selenskyj beim Video-Gipfel an der Seite von Merz im Kanzleramt sitzt, hat mit Diplomatie wenig zu tun", meinte Wagenknecht. "Der Kanzler führt damit seine Konferenz ad absurdum, Deutschland fällt als Vermittler endgültig aus." Selenskyj reiste nach Berlin, um im Kanzleramt an virtuellen Beratungen teilzunehmen. Alle anderen Teilnehmer:innen werden per Video zugeschaltet, unter anderem US-Präsident Donald Trump und dessen Vize JD Vance.
Mehr News

Bedrohungslage
Dobrindt: Drohnen-Vorfall in Leipzig ist "hybrides Anschlagsszenario"

350 Forschungsarbeiten ausgewertet
Meta-Studie belegt: Weniger statt mehr Proteine für viele Menschen besser

Behörden sind alarmiert
Dobrindt-Update zur Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle

Deutschlands Straßen am Limit
Urlaubsverkehr: Staureichstes Wochenende des Sommers steht bevor

BIP in Gefahr?
Niedrigwasser am Rhein: Firmen weichen auf Lkw und Bahn aus

Neue Einheit
Nordkoreanische Raketen für Putin: Gefahr für die Ukraine

Ex-Weltverbandschef
Sepp Blatters Vorschlag für Infantinos FIFA-Nachfolge: "Zeit für eine Frau"

Extremwetter
Hitzewelle in Italien: Alarmstufe Rot in allen Großstädten

Ranger tot aufgefunden
Tödlicher Tigerangriff - Ranger in Thailand tot

