Turbulenter Winter

Wetter-Ticker: Experte warnt vor "höllischer Glätte" +++ Fährverkehr an Nordseeküste lahmgelegt

Aktualisiert:

von Michael Reimers

:newstime

Sturmtief „Elli“ bringt gefährliches Winterwetter

Videoclip • 02:18 Min • Ab 12


Meteorolog:innen warnen: Spätestens ab Freitag sorgen Schnee, Sturm und Glätte in Deutschland für extremes Wetter. Wo es besonders gefährlich wird und mit welchen Einschränkungen zu rechnen ist.

Deutschland steht eine turbulente Wetterlage bevor. Besonders ungemütlich soll es ab der Nacht zum Freitag (9. Januar) werden, wenn Sturmtief "Elli" die Regie übernimmt.

Laut der Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind insbesondere Ostdeutschland, der Harz und die Region zwischen Bremen und Hamburg betroffen. Besonders in der Nacht zum Freitag soll es verbreitet zu teils kräftigen Schneefällen kommen.

Bei stürmischem Ostwind sind Schneeverwehungen möglich, was zu größeren Behinderungen auf den Verkehrswegen führen kann, wie es vom DWD hieß. Im Süden und Westen Deutschlands soll der Schnee – bei ebenfalls stürmischem, aber aus südwestlichen Richtungen wehendem Wind – indes bis Freitagfrüh rasch in Regen übergehen. Örtlich besteht dort dann Glatteisgefahr.

Alle Entwicklungen im Wetter-Ticker:

+++ Update 21:53 Uhr +++

Hamburg-Konzerte von Unheilig wegen Witterung abgesagt

Wegen des Winterwetters mit viel Schnee und eisigen Temperaturen sind die beiden Konzerte der Band Unheilig in Hamburg abgesagt worden. Witterungsbedingt sei der Betrieb der Arena untersagt, teilte die Inselparkarena auf Instagram mit. An diesem Donnerstag und Freitag waren Auftritte in der Halle in Hamburg-Wilhelmsburg geplant gewesen. Erst vor rund einem Monat hatte Unheilig dort gespielt.

"Unser Wunsch ist, dass die Konzerte nachgeholt werden", sagte der Graf, Sänger von Unheilig, in einem Video auf Instagram. Die Band ist derzeit auf "Wieder zurück"-Tour und will am 13. März 2026 das neue Album "Liebe Glaube Monster" veröffentlichen. Unheilig hatte sich nach rund zehn Jahren Pause zurückgemeldet.

+++ Update 21:35 Uhr +++

NRW rüstet sich für die klirrende Kälte

Das Wintertief Elli bringt am Wochenende Schnee, Sturm und Glätte nach Nordrhein-Westfalen. Für Freitag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) zwar noch mit Tauwetter von bis zu sechs Grad, der Wind nimmt aber zu und stürmische Böen erreichen bis zu 70 Kilometer pro Stunde. Am Abend wird es klirrend kalt. Am Samstag und Sonntag wird es der Prognose zufolge überall in Nordrhein-Westfalen durchgehend frieren - am Wochenende sinken die Temperaturen tagsüber auf bis zu minus sieben Grad, nachts auf bis zu minus 13 Grad. Vor glatten Straßen und glatten Gehwegen wird gewarnt.

Am Freitag wird viel Niederschlag erwartet, wobei die Schneefallgrenze im Laufe des Tages immer weiter sinkt - am Abend geht der Regen auch in tieferen Lagen in Schnee über. Tückisch wird die überfrierende Nässe sein. In der Nacht zu Samstag wird es in NRW weiter schneien, im Bergland werden bis zu 20 Zentimeter Neuschnee erwartet und in tieferen Lagen bis zu 10 Zentimeter Neuschnee.

+++ Update 20:55 Uhr +++

Nordbahn sagt Zugfahrten am Freitag zunächst ab

Das Eisenbahnunternehmen Nordbahn hat wegen des erwarteten Unwetters am Freitag angekündigt, zunächst alle Fahrten abzusagen. Die Prüfung der Lage werde bis zum Vormittag dauern, teilte die Nordbahn aus Kaltenkirchen mit. Danach solle entschieden werden, wann und wie der Betrieb wieder aufgenommen werden könne. Das Unternehmen kündigte an, Ersatzbusse einzusetzen - sofern das möglich sei.

Die Nordbahn betreibt Züge auf mehreren Regionalstrecken in Schleswig-Holstein - und verbindet beispielsweise Itzehoe mit Hamburg. Laut eigenen Angaben transportiert die Nordbahn täglich üblicherweise mehr als 45.000 Fahrgäste.

+++ Update 16:55 Uhr +++

Wetter-Experte warnt vor "höllischer Glätte" im Südosten

Mit Blick auf morgigen Freitag unterstreicht Georg Haas, Experte bei "wetter.com", die regionalen Unterschiede: Zum einen gebe es im Süden den wärmsten Tag der Woche, "mit Sonnenschein, bis zu zehn Grad und zum anderen im Norden und im Osten zum Teil Schneesturm", erklärt Haas im exklusiven :newstime-Interview. Im Norden und Osten gebe es zehn bis 15 Zentimeter Neuschnee, "und der wird vom Winde verweht, kann sich dann dementsprechend groß auftürmen". Dies sorge dann für die allergrößten Probleme im Straßenverkehr, im Flugverkehr und mutmaßlich auch bei der Bahn. Möglicherweise könnten auch Schneepflüge gar nicht hinterherkommen.

Hinzu komme dann "auch in Teilen des Südosten Deutschlands noch gefrierender Regen, höllische Glätte", warnt der Wetter-Experte: "Vorsicht ist geboten."

Wetter-Experte Georg Haas weiß: Am Samstag wird die Wetterlage nochmal kritisch.

Bild: newstime


Die gute Nachricht sei, dass es am Sonntag (11. Januar) besser werde. "Die Nacht zum Samstag ist noch mal kritisch mit teilweise kräftigem Schneefall, gefrierender Nässe", so Haas gegenüber :newstime. Am Samstag selbst erwarte er zunächst in der Mitte, später im Süden des Landes nochmal heftigen Schneefall. "Das wird nochmal richtig kritisch, tiefwinterlich, während es im Norden schon sonniger wird."

Nordseeküste: Fährverkehr fast vollständig eingestellt

Die Inselgemeinde Langeoog teilte mit, den Fährverkehr zwischen Festland und Insel am Freitag komplett einzustellen – angesichts möglicher orkanartiger Böen, unwetterartiger Schneefälle und Niedrigwasser.

Auch die Nordseeinsel Wangerooge ist am Freitag nicht per Schiff zu erreichen. Die Deutsche Bahn (DB), die mit einer Tochterfirma den Fährverkehr betreibt, sagte die jeweils zwei geplanten Abfahrten von und zur Insel ab. Keine Fährfahrten gibt es zudem von und zu der Insel Spiekeroog.

Eingestellt wird am Freitag auch der Fährverkehr zwischen der ostfriesischen Insel Juist und dem Festland, sowie der Fährverkehr von und zur Nachbarinsel Norderney.

Die Reederei Baltrum-Linie plant für den Freitagnachmittag je eine Schiffsabfahrt von Baltrum zum Festland und von Neßmersiel Richtung Insel. Auch im Inselverkehr zwischen Emden und der Insel Borkum fallen am Freitag einzelne Fährfahrten aus.

+++ Update 16:12 Uhr +++

In ganz Niedersachsen fällt die Schule aus

Wegen des Winterwetters bleiben die Schulen in ganz Niedersachsen am Freitag (9. Januar) für den regulären Schulbetrieb geschlossen. Während es an einigen Schulen Distanzunterricht geben soll, fällt der Unterricht an anderen aus, wie aus einer Übersicht der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen und Mitteilungen der Landkreise und Städte hervorgeht.

+++ Update 14:59 Uhr +++

VW legt Produktionspause in Emden ein

Wegen des erwarteten Sturmtiefs Elli lässt VW am Freitag in Emden die Produktion ruhen. Beide Schichten würden entfallen, die Bänder für einen Tag stillstehen, bestätigte ein Sprecher auf Anfrage. Zuvor hatte die "Nordwest-Zeitung" berichtet. Ein eigentlich für Ende Januar in Emden geplanter Ruhetag sei auf diesen Freitag (9. Januar) vorgezogen worden.

Grund sei die sich abzeichnende Wetterlage und daraus folgende Probleme für Mitarbeiter und Lieferketten. In Emden werden die Elektromodelle ID.4 und ID.7 gebaut.

+++ Update 14:18 Uhr +++

Sturmflut-Warnung an der Ostsee

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat wegen des erwarteten Oststurms eine Sturmflut-Warnung für die Lübecker und die Kieler Bucht herausgegeben. Sie gilt ab Freitagabend (8. Januar). In der Kieler Bucht und in Flensburg werden bis etwa 1,20 Meter über dem Normalwert erwartet, in der Lübecker Bucht sind es bis zu 1,0 Meter.

In Flensburg könnte der Wasserstand ausreichen, um an tiefer gelegenen Stellen knapp über die Kaikanten zu treten. In Lübeck wird befürchtet, dass das Wasser die Straße Obertrave überschwemmt. Die Stadt Wismar hat Fahrzeughalter dazu aufgerufen, gegebenenfalls ihre Autos aus dem hochwassergefährdeten Gebiet zu entfernen.

Für die Nordsee liegt laut BSH derzeit keine Sturmflut-Warnung vor.

+++ Update 14:00 Uhr +++

Einschränkungen am Hamburger Flughafen

Eis und Schnee führen am Flughafen Hamburg zu Einschränkungen im Luftverkehr. Da auch andere Airports und Drehkreuze von Extremwetter betroffen seien, sei einiges durcheinandergewirbelt worden, sagte eine Sprecherin. Es komme zu teils deutlichen Verspätungen. Die Abflug- und Ankunftstafel des Flughafens zeigte für den Nachmittag aber nur gut eine Handvoll gestrichener Flüge an.

Der Winterdienst am Flughafen sei seit Jahresbeginn bereits im Dauereinsatz, sagte die Sprecherin. Ab einer Schneehöhe von zwei Millimetern müssten die Start- und Landebahnen geräumt werden. Je nach Lage könne dies rund eine halbe Stunde in Anspruch nehmen - bis zu zehnmal am Tag. Des Weiteren führe auch die Enteisung der Maschinen zu Verzögerungen. Sie dauere rund 45 Minuten pro Flugzeug.

Flugreisende wurden aufgefordert, sich vor Abflug bei ihrer Airline über den Status des Fluges zu informieren.

Räumfahrzeuge sind am Flughafen Hamburg im Dauereinsatz.

Bild: Christian Charisius/dpa


+++ Update 13:39 Uhr +++

Fußgänger stirbt nach Unfall mit Streufahrzeug

Ein von einem Streufahrzeug erfasster Fußgänger ist in einem Krankenhaus in Baden-Württemberg gestorben. Der Streufahrzeugfahrer hatte in Villingendorf (Landkreis Rottweil) einen Gemeindeparkplatz geräumt und wollte danach auf die Straße einbiegen, wie die Polizei mitteilte. Dabei erwischte er den 86-jährigen Fußgänger, der auf dem Gehweg unterwegs war. Zunächst galt der Fußgänger als schwer verletzt. Er starb dann am Abend im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft hat einen Sachverständigen zur Klärung des Unfalls beauftragt.

+++ Update 12:30 Uhr +++

Wo am Freitag am meisten Schnee fällt

In einem Streifen von der Nordsee bis in den Südosten Deutschlands fällt am Freitag (9. Januar) überwiegend Schnee. Dahinter geht der Schnee in der zunehmend milderen Luft im Südwesten in Regen über. Vor allem im Südosten bleibt es noch kalt. Der Regen kann auf dem frostigen Böden gefrieren und zu Glatteis führen.

Der DWD warnt vor Folgen für den Verkehr: "Wind und Schnee in Kombination können dabei durch Verwehungen zu erheblichen Problemen im Straßenverkehr führen", schreibt der Wetterdienst.

Vor allem im Nordwesten wird am Freitag mit starken Schneefällen gerechnet.

Bild: :newstime


+++ Update 12:01 Uhr +++

Zahlreiche Schulausfälle in Niedersachsen, Bremen und Hamburg

Wegen des anhaltenden Winterwetters mit viel Neuschnee und glatten Straßen fällt an manchen Orten in Niedersachsen in den kommenden Tagen der reguläre Schulunterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen aus. Stattdessen wird meist auf Distanzunterricht umgestellt.

Am Freitag bleiben in Hamburg und Bremen die Schulen geschlossen. Nach Angaben der zuständigen Behörden gibt es Notbetreuung und teilweise Distanzunterricht.

In Schleswig-Holstein wird eine Entscheidung über Schulausfälle erwartet. Am frühen Abend solle die Lage im Land abschließend bewertet werden und eine Entscheidung darüber fallen, ob und in welchen Landesteilen Unterricht ausfallen wird, sagte eine Sprecherin des Bildungsministeriums am Vormittag.

Die Schulen in Sachsen-Anhalt haben nach Angaben des Bildungsministeriums wegen des angekündigten Sturmtiefs noch keine Schließungen geplant. "Die Schulen und Schulträger sind vorbereitet", sagte ein Ministeriumssprecher. Je nach regionaler Lage könnten Schulträger, Schulleitungen oder die Beförderungsunternehmen über einen Ausfall entscheiden. Dies werde in Absprache mit dem Landesschulamt getan.

+++ Update 10:30 Uhr +++

Köhlbrandbrücke wieder befahrbar

Die Hamburger Köhlbrandbrücke ist wegen des Wetters und rutschiger Fahrbahnen am Vormittag für etwa eineinhalb Stunden für den Verkehr gesperrt worden. Gegen 10:30 Uhr konnte die Brücke auf jeweils einer Fahrspur je Richtung wieder befahren werden, wie die Polizei mitteilte. "Die Lkw-Fahrer müssen dort unbedingt das Überholverbot beachten!", hieß es zudem.

+++ Update 10:16 Uhr +++

Hamburgs Schulen am Freitag geschlossen

Die Schulen in Hamburg bleiben wegen der Witterungsverhältnisse und des erwarteten starken Schneefalls am Freitag (9. Januar) geschlossen. Das teilte die Schulbehörde mit.

+++ Update 10:07 Uhr +++

Hamburg: Köhlbrandbrücke gesperrt

Die Hamburger Köhlbrandbrücke ist wegen des Wetters und rutschiger Fahrbahnen am Vormittag für den Verkehr gesperrt worden. "Aufgrund des starken Schneefalls und der Glätte ist die Köhlbrandbrücke aktuell in beiden Richtungen gesperrt", teilte die Polizei auf der Plattform X mit. Ortskundige Autofahrer:innen wurden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren.

+++ Update 10:00 Uhr +++

Nach einem schweren Lastwagenunfall ist die Autobahn 2 nach Hannover nahe der Abfahrt Herford seit dem frühen Morgen gesperrt.

Bild: Christian Müller/dpa


Schwerer Unfall auf A2

Trotz Glätte und Schnees auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen ist der Verkehr am Morgen (8. Januar) im Bundesland meist störungsfrei angelaufen. Dies bestätigten verschiedene Polizeibehörden auf Anfrage.

Einen schweren Lastwagenunfall meldete die Bielefelder Polizei aber auf der A2 bei Herford in Richtung Hannover. Dort kam ein Mensch ums Leben, ein 59 Jahre alter Lastwagenfahrer wurde lebensgefährlich verletzt, als sein Sattelzug auf die Mittelleitplanke stürzte.

+++ Update 9:30 Uhr +++

Trotz Streik: Winterdienst auf Bundes- und Landesstraßen gewährleistet

Trotz eines Streikaufrufs, der auch die Straßenmeistereien im Land betrifft, werden die Bundes- und Landesstraßen in Mecklenburg-Vorpommern wie gewohnt vom Winterdienst geräumt. In einer ersten Lageeinschätzung stellte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr nach eigenen Angaben fest, dass der entsprechende Winterdienst im gesamten Bundesland sichergestellt ist.

Am Mittwochabend (7. Januar) hatte die Landesbehörde vor glatten Straßen gewarnt, als Folge eines möglichen Personalausfalls wegen des Streikaufrufs. Die Arbeitnehmervertretung habe die Bediensteten der Straßenbauverwaltung des Landes Mecklenburg-Vorpommern für heute zum Streik aufgerufen. Hintergrund sind demnach die aktuellen Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder.

Mögliche personelle Engpässe sollten demnach so gut wie möglich mit Fremdfirmen kompensiert werden. Nach Aussage eines Behördensprechers wird ein Teil der Räumung sowieso schon an Privatfirmen übertragen.

Trotz eines Streiks bleibt der Winterdienst in Mecklenburg-Vorpommern einsatzfähig.

Bild: Katharina Kausche/dpa


+++ Update 8:53 Uhr +++

Weil Flugzeuge umfangreich enteist werden mussten, hat es am Mittwochabend (7. Januar) am Frankfurter Flughafen erneut wetterbedingte Verzögerungen gegeben. 29 Maschinen durften ausnahmsweise nach 23:00 Uhr starten, wie das hessische Wirtschaftsministerium mitteilte. Der letzte Start erfolgte um kurz vor Mitternacht. Wegen starken Schneefalls hatte es bereits am Montagabend länger Fluglärm im Rhein-Main-Gebiet gegeben als eigentlich erlaubt. Es waren 22 Starts nach 23.00 Uhr genehmigt worden.

Am Frankfurter Flughafen gelten zwischen 23.00 und 5.00 Uhr Nachtflugbeschränkungen. Verspätete Maschinen dürfen bis Mitternacht landen, wenn etwa schlechtes Wetter der Grund ist. Verspätete Starts sind ebenfalls bis Mitternacht möglich, dafür ist eine gesonderte Genehmigung erforderlich.

Schulausfall in Niedersachsen

Bereits am Donnerstag (8. Januar) soll wegen des Wetters in einigen Regionen Niedersachsens der reguläre Unterricht an Schulen ausfallen. Stattdessen wird meist auf Distanzunterricht umgestellt. Betroffen sind Einrichtungen unter anderem in Wilhelmshaven, Emden und im Landkreis Aurich. Auch auf den nordfriesischen Inseln Amrum und Föhr sollen die Schüler:innen heute zu Hause bleiben. Es wird nicht ausgeschlossen, dass am Freitag (9. Januar) weitere Schulen auch in anderen Bundesländern dazukommen.

Tagsüber soll es im Nordosten trocken sein und sogar etwas die Sonne scheinen. Sonst bleibt es laut dem DWD stark bewölkt, stellenweise soll es schneien. Zum Nachmittag und Abend hin wird es laut Vorhersage besonders im Süden und Westen zu mehr Niederschlägen kommen. Anfangs Schnee, später soll es im Südwesten gefrierenden Regen geben.

+++ Update 6:30 Uhr +++

Einschränkungen bei der Müllabfuhr

In Niedersachsen und Hamburg wird in vielen Regionen wegen des Wetters der Müll nicht abgeholt, weil Fahrzeuge der Entsorgungsbetriebe wegen glatter Straßen nicht überall durchkommen. Auch in Hamburg gibt es aufgrund von Schnee und Glätte derzeit teils Einschränkungen bei der Müllabfuhr. "Es kommt teilweise zu Einschränkungen in den Nebenstraßen, da diese nicht gefahrlos befahrbar sind und Sicherheit für uns an erster Stelle steht", teilte eine Sprecherin der Stadtreinigung (SRH) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Deutscher Wetterdienst

Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie

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