Münchner Sicherheitskonferenz
US-Senator Graham lobt Merz: "Scheint Trump gut durchschaut zu haben"
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von dpaUS-Senator Graham zeigt sich in München beeindruckt von Kanzler Merz und Premierminister Starmer.
Bild: Michael Fischer/dpa
Der Kanzler hatte im Januar ein Ende der iranischen Führung vorhergesagt. Dafür bekommt er Applaus, von jemandem, der dem US-Präsidenten sehr nahesteht.
Das Wichtigste in Kürze:
US-Senator Lindsey Graham ist der Ansicht, dass Bundeskanzler Friedrich Merz US-Präsident Donald Trump ziemlich gut durchschaut hat.
Der Republikaner hat einen sehr guten Draht zu Trump.
Er lobte Merz auch für seine Haltung im Iran-Konflikt.
Der republikanische US-Senator und Trump-Vertraute Lindsey Graham hat Bundeskanzler Friedrich Merz für seine Haltung im Iran-Konflikt gelobt. "Merz hat gesagt, Iran wird fallen. Gott segne ihn", sagte Graham am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz vor Journalist:innen. "Ich denke, der deutsche Bundeskanzler verdient einen sehr guten Platz in der Geschichte, weil er gesagt hat, dass dieses Regime verschwinden muss."
Merz hatte Mitte Januar während einer Indien-Reise angesichts der Massenproteste im Iran gesagt, dass er mit einem politischen Umbruch rechne. "Wenn sich ein Regime nur noch mit Gewalt an der Macht halten kann, dann ist es faktisch am Ende. Ich gehe davon aus, dass wir jetzt hier auch gerade die letzten Tage und Wochen dieses Regimes sehen."
Graham von Merz und Starmer "beeindruckt"
Graham äußerte sich insgesamt sehr positiv zu seinen Gesprächen mit Merz und dem britischen Premierminister Keir Starmer am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. "Ich war von beiden beeindruckt. Sie scheinen Trump ziemlich gut durchschaut zu haben."
Der 70-jährige Senator Graham zählt zu den erfahrensten Außenpolitikern der USA, hat einen sehr guten Draht zu Trump und tauschte sich nach eigenen Angaben auch während der Sicherheitskonferenz mit ihm aus. Er zählt zu den vehementesten Befürworten eines Führungswechsels im Iran und sprach am Samstag (14. Februar) bei einer von Oppositionellen organisierten Großdemonstration in München vor geschätzten 200.000 Teilnehmer:innen.
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