Selenskyj warnt

Ukraine wappnet sich für russischen Großangriff

Veröffentlicht:

von Momir Takac

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Gefahr durch Russland: BND-Chef warnt

Videoclip • 01:50 Min • Ab 12


Der ukrainische Präsident Selenskyj warnt vor einem baldigen russischen Großangriff. Die Verbündeten bittet er um Unterstützung.

Immer wieder überzieht das russische Militär die Ukraine mit schweren Luftschlägen. Dabei kommen nicht selten viele Menschen ums Leben. Jetzt bereitet das Regime in Moskau offenbar einen Großangriff vor. Davon ist Präsident Wolodymyr Selenskyj überzeugt.

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht während eines Briefings.

Bild: Danylo Antoniuk/AP/dpa


Selenskyj erwartet russischen Großangriff

"Es liegen aktuelle Geheimdienstinformationen vor, die darauf hindeuten, dass Russland einen massiven Angriff vorbereitet", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Er rief die Bevölkerung auf, die Warnmeldungen vor Raketenangriffen zu beachten. "Die ukrainischen Sicherheitsdienste und unsere Luftwaffe sind bereit, im Rahmen unserer verfügbaren Verteidigungsmittel darauf zu reagieren."

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Mit dieser Aussage deutete Selenskyj einen Mangel an Abwehrwaffen an. Dem Land fehlt es seit Langem an ausreichenden Luftabwehrsystemen, um die Fülle an russischen Raketen abwehren zu können. "Vieles hängt von unseren Partnern ab – von jedem Staats- und Regierungschef, von jedem Staat auf der Welt, der über die Verteidigungsmittel verfügt, die wir benötigen, und bereit ist, diese an uns weiterzugeben", richtete Selenskyj einen Appell an die Verbündeten.

Der Schutz von Menschenleben müsse gemeinsam angegangen werden. "Die Welt ist größer als das russische Böse", so Selenskyj. Zuletzt verstärkte das russische Militär seine Angriffe auf Städte und Ballungszentren. Anfang August etwa starben bei einem verheerenden Angriff auf Kiew mindestens 15 Menschen. Zuletzt schlug eine russische Drohne in eine wichtige Brücke ein, während Bundeskanzler Friedrich Merz die Hauptstadt besuchte.

Russland kontert Aussagen von BND-Chef

Unterdessen warnte der Chef des Bundesnachrichtendienstes, Martin Jäger, Deutschland laufe Gefahr, in einen gewaltsamen Konflikt mit Russland zu geraten. Der Anschlagsversuch auf dem Flughafen Leipzig sei dafür nur ein Beispiel. Russland wies die Warnungen als haltlos zurück und warf Jäger vor, einen zunehmend aggressiven "Schattenkrieg" gegen europäische Demokratien zu führen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete.



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur Reuters

Nachrichtenagentur dpa

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