Gegenseitiger Beschuss
Ukraine-Krieg: Verletzte und Schäden nach Drohnenangriff auf Cherson und Krasnodar
Veröffentlicht:
von Jacqueline BittlNacht für Nacht greifen Russland und die Ukraine einander mit Drohnen an. (Archivbild)
Bild: Evgeniy Maloletka/AP/dpa
Bei gegenseitigen Drohnenangriffen in der Ukraine und Russland gab es in der Nacht mehrere Verletzte, zudem kam es zu Schäden an der Infrastruktur. Das Ausmaß blieb in Russland jedoch deutlich geringer.
In der Nacht sind bei wechselseitigen Drohnenangriffen zwischen Russland und der Ukraine mehrere Menschen verletzt worden. In der südukrainischen Stadt Cherson wurden nach Angaben der Stadtverwaltung zwei Männer nach einem Drohnenangriff in ein Krankenhaus gebracht. Einer der Verletzten befinde sich mit einem offenen Beinbruch in einem kritischen Zustand. Der Angriff habe sich demnach spät am Dienstagabend (16. Dezember) ereignet.
Gleichzeitig berichteten die Behörden der südrussischen Region Krasnodar von zwei Verletzten infolge herabfallender Drohnenteile. Zudem seien mehrere Wohngebäude im Landkreis Slawjansk beschädigt worden, teilte der operative Stab der Region mit. Auch zwei Hochspannungsleitungen seien getroffen worden, wodurch derzeit rund 13.000 Menschen ohne Strom seien.
Darüber hinaus bestätigten die Behörden einen zuvor von ukrainischen Medien gemeldeten Treffer in der Raffinerie von Slawjansk-na-Kubani. Dort sei es zu einem Brand gekommen, der jedoch rasch gelöscht worden sei. Genauere Angaben zum entstandenen Schaden wurden nicht gemacht.
Seit dem Beginn des Kriegs vor nahezu vier Jahren greift Russland das Nachbarland regelmäßig aus der Luft an. Dabei werden häufig Einrichtungen der Energieversorgung attackiert. Zugleich hat auch die Ukraine inzwischen Drohnen mit großer Reichweite entwickelt, mit denen sie vor allem Anlagen der russischen Öl- und Gasindustrie angreift.
Ziel des ukrainischen Militärs ist es, den Gegner von der Treibstoffversorgung abzuschneiden und Moskau die Finanzierung des Kriegs zu erschweren. Das Ausmaß der Schäden sowie die Zahl der Opfer stehen jedoch in keinem Verhältnis zu den Zerstörungen und zur Anzahl der Toten und Verletzten in der Ukraine.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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