US-Präsident lenkt ein
"Kuba ist am Ende" – Trump lässt überraschend russischen Öltanker passieren
Aktualisiert:
von Jacqueline Bittl:newstime
Iran-Krieg: Zwei Öltanker wurden angegriffen und stehen in Flammen (12. März)
Videoclip • 35 Sek • Ab 12
Trotz US-Ölblockade darf ein russischer Tanker Kuba anlaufen. Präsident Trump zeigt sich plötzlich nachgiebig. Moskau spricht von einem Signal mit großer Bedeutung für die kriselnde Insel.
Die USA erlauben offenbar eine Ausnahme von ihrer strikten Ölblockade gegen Kuba. Präsident Donald Trump erklärte, der russische Öltanker "Anatoli Kolodkin" dürfe Kuba anlaufen. Gegenüber Reporter:innen an Bord der Air Force One äußerte er: "Wenn ein Land gerade jetzt etwas Öl nach Kuba schicken will, dann habe ich kein Problem, ob es nun Russland ist oder nicht." Gleichzeitig zeichnete Trump ein düsteres Bild der Lage auf Kuba und sagte, "Kuba ist am Ende."
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Kreml begrüßt die Entscheidung des US-Präsidenten
Im Kreml wurde das US-Einlenken mit sichtbarer Genugtuung aufgenommen. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte dazu: "Wir freuen uns, dass diese Lieferung von Erdölprodukten bereits auf der Insel eingetroffen ist."
Zuvor habe es Kontakte mit amerikanischen Gesprächspartnern gegeben. Russland arbeite demnach daran, weitere Öllieferungen zu ermöglichen. Wie Peskow erklärte, benötige Kuba unter den Bedingungen der Blockade dringend Unterstützung, insbesondere für die Stromerzeugung, aber auch für die medizinische Versorgung.
Die Lage auf der Insel gilt seit Jahren als angespannt. Die wirtschaftliche Krise hat sich in den vergangenen Monaten drastisch verschärft, nachdem die USA ein Ölembargo verhängt haben. Besonders schwer wiegt der Wegfall Venezuelas als wichtigstem Öllieferanten, nachdem die USA in dem Land Anfang Januar mit der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro einen Machtwechsel forciert haben.
Trump kündigte an, die USA würden Kuba "aushelfen", wiederholte aber zugleich seine harte Rhetorik. Mit Blick auf die Region hatte er zuletzt erklärt, Kuba könne "als Nächstes dran" sein – ein Satz, der in Havanna und Moskau aufmerksam registriert werden dürfte.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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