USA
"Bin froh, dass er tot ist": Trump ätzt gegen verstorbenen Ex-FBI-Chef Mueller
Veröffentlicht:
von Max Strumberger:newstime
Iran-Krieg: Rätselraten um Trumps Kurs
Videoclip • 01:56 Min • Ab 12
Während seiner ersten Amtszeit prangerte Trump die Russland-Ermittlungen von Mueller als "Hexenjagd" an. Der damalige Leiter der Untersuchung ist nun gestorben. Donald Trump reagiert wenig präsidiell auf diese Nachricht.
Das Wichtigste in Kürze
Der frühere Sonderermittler Robert Mueller ist im Alter von 81 Jahren gestorben.
Er leitete die Untersuchungen zur russischen Einmischung in die US-Wahl 2016 gegen Donald Trump.
Der US-Präsident hat nun hämisch auf den Tod des ehemaligen FBI-Chefs reagiert.
Der Leiter der Sonderermittlungen in der Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump, Robert Mueller, ist Medienberichten zufolge tot. Der frühere langjährige FBI-Direktor sei im Alter von 81 Jahren gestorben, berichteten der US-Sender MS Now und die "New York Times" unter Berufung auf seine Familie. Vergangenes Jahr war bekannt geworden, dass Mueller an Parkinson erkrankt war.
Trump schrieb in einer ersten Reaktion nach Muellers Tod auf Truth Social: "Gut, ich bin froh, dass er tot ist. Er kann unschuldigen Menschen nicht mehr schaden!". Als Sonderermittler hatte Mueller von 2017 bis 2019 eine mögliche Einmischung Russlands bei der US-Wahl 2016 zugunsten Trumps untersucht – zum Ärger des Präsidenten.
Mueller hatte jedoch keine Belege dafür gefunden, dass es vor der Wahl Geheimabsprachen zwischen dem Trump-Wahlkampfteam und Vertretern Russlands gegeben habe. Eine Behinderung der Ermittlungen der Justiz durch Trump schloss Mueller nicht aus. Dennoch wertete Trump den Bericht als Entlastung - die Ermittlungen bezeichnete er immer wieder als "Hexenjagd".
Die langsam fortschreitende Erkrankung Parkinson lässt Zellen im Gehirn sterben, die den Botenstoff Dopamin produzieren, mit dessen Hilfe der Körper Bewegungen steuert. Bei Betroffenen ist Zittern eine typische Folge.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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