Offene Worte
"Falsches Signal": Comedian Torsten Sträter kritisiert Friedrich Merz
Veröffentlicht:
von Sophie Anzer:newstime
Torsten Sträter stichelt gegen Friedrich Merz
Videoclip • 01:06 Min • Ab 12
Wer nichts macht, mache auch nichts verkehrt - Torsten Sträter lässt kein gutes Haar am Kanzler. Und auch zur AfD hat der Comedian eine eindeutige Meinung, wie er jetzt in einem Interview klarstellt.
Torsten Sträter ist vor allem für seinen trockenen Humor bekannt. Politische Kritik spielt in seinen Bühnenprogrammen dagegen eher eine Nebenrolle. In einem Interview mit dem Magazin "Stern" äußert sich der Komiker nun deutlich zur Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Dabei spart er weder mit Kritik an dessen Entscheidungen noch mit einem spöttischen Kommentar zu seinem Aussehen.
Aus Sicht des 60-Jährigen ist Friedrich Merz mit seinem Amt überfordert. Die Entscheidungen des Kanzlers seien häufig "katastrophal oder senden ein falsches Signal", sagt Sträter im Interview. Außerdem wirft er Merz vor, zu wenig zu tun. Seine Einschätzung bringt er mit den Worten auf den Punkt: "Wer nichts macht, macht auch nichts verkehrt."
Auch einen Seitenhieb auf die Frisur des Kanzlers kann sich Sträter nicht verkneifen. Sein knapper Kommentar dazu: "Dann rasiert den Rest halt ab!"
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Deutliche Worte auch zur AfD
Nicht nur gegenüber Merz, sondern auch mit Blick auf die AfD bezieht der Komiker klar Stellung. Er bezeichnet die Partei als "menschenverachtend" und ihre Mitglieder als "dubios". Gleichzeitig schränkt Sträter seinen eigenen Einfluss ein. Er glaube nicht, dass er überzeugte oder bislang nicht offen erkennbare AfD-Wähler:innen durch öffentliche Kritik von ihrer Wahlentscheidung abbringen könne. Politische Bildung sei nicht seine Aufgabe, betont er.
Im Interview spricht Sträter außerdem über seine Krebserkrankung, die er im April öffentlich gemacht hatte. Er zeigt sich dankbar für die Unterstützung seiner Fans und vermutet, dass ihm seine Bekanntheit möglicherweise dabei geholfen hat, schnell medizinisch versorgt zu werden.
Hinter dem Komiker liegen mehrere gesundheitlich schwierige Monate. Nachdem er im Januar zahlreiche Auftritte absagen musste, kehrte er im Mai auf die Bühne zurück. Im Juli wurde bei ihm zusätzlich Diabetes diagnostiziert, weshalb er seine Ernährung umstellen musste. Inzwischen steht Sträter wieder mit seinem neuen Programm auf der Bühne.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
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