"Sterbe nur für einen Kaffee"
Todesgerüchte: Israels Premier Netanjahu verspottet Irans Revolutionsgarden
Aktualisiert:
von Joachim Vonderthann:newstime
Netanjahu verteidigt Iran-Angriff (3. März)
Videoclip • 59 Sek • Ab 12
Aus dem Iran kommen Spekulationen zum angeblichen Tod von Israels Premier Netanjahu. Der reagiert mit einem spöttischen Video.
Das Wichtigste in Kürze
Iranische Staatsmedien spekulieren über den Tod von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu.
Die iranischen Revolutionsgarden hatten ihm zuvor mit seiner Tötung gedroht.
Netanjahu reagiert auf die Gerüchte mit einem sarkastischen Clip.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Gerüchte um seinen Tod mit einem satirischen Video zurückgewiesen. Die Meldungen von seinem angeblichen Tod waren von iranischen Staatsmedien verbreitet worden.
In einem auf Netanjahus Telegram-und X-Kanal veröffentlichten Video ist der Ministerpräsident in einem Café zu sehen. Er könnte lediglich "für einen Kaffee sterben", sagte Netanjahu sarkastisch – und bekommt einen Kaffee serviert.
Anschließend zeigt Netanjahu seine Hände in die Kamera und stellt die Frage: "Wollt ihr die Finger zählen?" Damit greift er Gerüchte in sozialen Medien auf, wonach er bei seiner jüngsten Fernsehansprache durch KI generiert worden sei und sechs Finger zu haben scheine.
Die Nachrichtenagentur Reuters hat verifiziert, dass das Video des israelischen Regierungschefs am Sonntag (15. März) tatsächlich in einem bestimmten Café in einem Vorort von Jerusalem aufgenommen wurde.
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Irans Revolutionsgarden drohen Netanjahu mit dem Tod
Die iranischen Revolutionsgarden hatten Netanjahu mit dem Tode gedroht. Sollte Netanjahu noch leben, werde man ihn verfolgen und töten, berichteten die Nachrichtenagenturen Fars und Irna unter Berufung auf eine Erklärung der Elitestreitkräfte.
Israel und die USA greifen seit mehr als zwei Wochen den Iran an (alle News zum Iran-Krieg gibt es hier im Ticker). Dabei wurde gleich zu Beginn der Kriegshandlungen Irans oberster Führer, Ayatollah Chamenei, getötet. Das Mullah-Regime reagiert seitdem mit Attacken auf Israel, US-Stützpunkte in der Region und auf Ziele in den Golfstaaten.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur Reuters
Nachrichtenagentur dpa
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