Sinkende Zustimmung
Selbst Trumps Republikaner wenden sich von dessen Wirtschaftspolitik ab
Veröffentlicht:
von Joachim VonderthannDie Zustimmung für die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump sinkt auch in den eigenen Reihen.
Bild: Alex Brandon/AP
Donald Trump gewann die Wahl auch mit dem Versprechen, für eine blühende Wirtschaft zu sorgen. Davon sind jedoch immer weniger Parteigänger:innen überzeugt.
Das Wichtigste in Kürze
Republikaner-Anhänger:innen sind zunehmend unzufrieden mit Trumps Wirtschaftspolitik.
Auch unter alle US-Bürger:innen erreicht die Zustimmung einen Negativwert.
Der US-Präsident bekommt die Inflation nicht in den Griff.
Die Zustimmung zur Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump sinkt einer Umfrage zufolge auch unter den Anhängern seiner Republikanischen Partei. Noch 72 Prozent der Republikaner bewerteten seinen wirtschaftspolitischen Kurs positiv, wie aus einer Erhebung von Reuters/Ipsos hervorgeht, die jetzt veröffentlicht wurde. Anfang Dezember waren es noch 78 Prozent. Unter allen US-Bürger:innen sank die Zustimmung zu seiner Wirtschaftspolitik auf 33 Prozent, den niedrigsten Wert in diesem Jahr.
Die allgemeine Zustimmung zu Trumps Amtsführung ging demnach auf 39 Prozent zurück, nach 41 Prozent Anfang Dezember. Mitte November war sie auf 38 Prozent gefallen. Bei seiner Amtseinführung im Januar lag sie bei 47 Prozent.
Republikaner:innen unzufrieden mit Trumps Wirtschaftspolitik
Trump hatte die Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr mit dem Versprechen gewonnen, die Wirtschaft anzukurbeln. Die Inflation ist jedoch auch unter seiner Regierung hartnäckig hoch geblieben und liegt bei knapp drei Prozent. Dies ist mehr als die zwei Prozent, die von den Verantwortlichen als besser für die Wirtschaft angesehen werden. Die Zustimmung zu Trumps Politik im Hinblick auf die Lebenshaltungskosten sank der Umfrage zufolge auch auf 27 Prozent von 31 Prozent Anfang des Monats.
An der Online-Umfrage nahmen landesweit 1016 Personen teil. Die Fehlertoleranz betrug drei Prozentpunkte.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur Reuters
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