Magdeburg
Sachsen-Anhalt bekommt modernstes Landeskriminalamt in Deutschland
Veröffentlicht:
von Michael ReimersErste Abteilungen des LKA Magdeburg sollen Ende 2028 in das neue Gebäude einziehen können.
Bild: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Rund 415 Millionen Euro will Sachsen-Anhalt in ein neues Landeskriminalamt investieren. Hunderte Polizeibeamt:innen sollen künftig in Magdeburg unter besten Bedingungen arbeiten können.
Noch ist nicht viel vom neuen Landeskriminalamt zu sehen - das soll sich in den nächsten Monaten aber ändern. "Es wird das modernste Landeskriminalamt in Deutschland werden", kündigte Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) am Mittwoch (1. Juli) bei einem Besuch auf der Baustelle in Barleben bei Magdeburg an. Das Land will insgesamt 415 Millionen Euro investieren.
Auf dem rund sieben Hektar großen Gelände im Technologiepark Ostfalen werden derzeit Kräne aufgestellt, um dann auch in die Höhe bauen zu können. Zuvor wurde die Fläche eingeebnet und eine Baugrube ausgehoben. Laut Schulze ist die Baustelle derzeit die größte, an der das Land beteiligt ist.
Umzug der LKA-Standorte Magdeburg und Schöneck ab 2028
Geplant sei, dass erste Abteilungen des LKA Ende 2028 in das neue Gebäude einziehen können, hieß es. Im Folgejahr sollen dann auch die übrigen Teile des Amtes folgen. Den Angaben nach hängen die Bauarbeiten derzeit etwas hinter dem Zeitplan. Die Zuständigen sind jedoch optimistisch, den Plan dennoch einhalten zu können. "Das hier zeigt, im Land passiert viel", sagte Schulze beeindruckt von den Arbeiten vor Ort.
Das neue Landeskriminalamt soll ermöglichen, dass die Beamt:innen, die derzeit an verschiedenen Standorten in Magdeburg und Schönebeck (Salzlandkreis) arbeiten, in Zukunft an einem Ort arbeiten. Das solle ihre Kooperation effektiv machen, aber auch Geld sparen und bessere Rahmenbedingungen schaffen, betonte Schulze. Dem CDU-Politiker zufolge sollen in Zukunft zwischen 700 und 800 Polizeibeamt:innen im neuen LKA arbeiten. Das neue Gebäude soll eine Nutzfläche von 75.000 Quadratmetern haben. Auf Haupt- und Nebengebäuden soll auch Photovoltaik verbaut werden. Außerdem soll es eine Sportanlage, ein Einsatztrainingszentrum sowie Labore geben.
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Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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