Ukraine-Krieg
Pistorius attackiert Putin: "Keine Anzeichen für Frieden"
Veröffentlicht:
von Max Strumberger:newstime
Pistorius attackiert Putin scharf
Videoclip • 01:02 Min • Ab 12
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat Russlands Vorgehen im Ukraine-Krieg als Terror gegen die Zivilbevölkerung verurteilt. Von einer ernsthaften Friedensbereitschaft Moskaus könne keine Rede sein, erklärte der SPD-Politiker
Das Wichtigste in Kürze
Im Konflikt mit Russland verschärft Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius den Ton.
Er bezweifelt, dass der Kreml an einem echten Friedensprozess interessiert ist.
Stattdessen überziehe Wladimir Putin die Ukraine mit "Terror".
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat Russlands Präsident Wladimir Putin scharf attackiert. Im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland erklärte Pistorius, er sehe bislang "keine Anzeichen dafür, dass Russland ernsthaft Frieden will".
Putin halte "immer an seinen Maximalforderungen fest" und zeige sich "an keiner Stelle kompromissbereit". Besonders scharf kritisierte Pistorius die russischen Angriffe während der Friedensgespräche in Abu Dhabi. Während dort über Wege zu einer Lösung beraten worden sei, habe Putin "die Ukraine in einer Art und Weise bombardieren lassen wie zuvor kaum in diesem Krieg".
Pistorius: Das ist Terror
"Das hat nichts mehr mit einer militärischen Auseinandersetzung zu tun. Das ist Terror, der sich ausschließlich gegen die Zivilbevölkerung richtet, in einem Winter mit Temperaturen von minus 20 Grad", stellte der Verteidigungsminister klar.
Entsprechend skeptisch bewertet der Minister die aktuell diskutierte angebliche Bereitschaft Moskaus zu einer begrenzten Feuerpause. "Ich habe große Zweifel, dass die Angriffspause auch nur ansatzweise von Moskau ernst genommen wird", sagte Pistorius.
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