Schluss mit Bürgergeld
"Nichtarbeit wird weiter belohnt": Was AfD und Linke von der Bürgergeld-Reform halten
Veröffentlicht:
von Emre Bölükbasi:newstime
Grundsicherung? Das sagen AfD und Linke
Videoclip • 04:01 Min • Ab 12
Der neue Kompromiss zum Bürgergeld polarisiert – schärfere Sanktionen, neuer Name, alte Kritik. Die Aussagen von Reichinnek und Chrupalla siehst du hier im Video!
Im Streit um die Neuausrichtung des Bürgergelds melden sich politische Gegner:innen mit klaren Aussagen zu Wort. AfD-Chef Tino Chrupalla zeigt sich enttäuscht vom Ergebnis: "Im Endeffekt ist nicht viel rausgekommen beim Thema Bürgergeld. Man hat den Namen geändert und Nichtarbeit wird weiter belohnt, weil die Grundversorgung bleibt bestehen."
Er habe auf deutlich höheres Sparpotenzial gehofft: "Es werden immer noch viel zu viele Milliarden ausgezahlt an Leute, die nicht arbeiten wollen. Wir haben ein Einsparpotenzial von 20 Milliarden beim Bürgergeld vorgerechnet und am Ende wird wahrscheinlich gar nichts bei rauskommen."
Ganz anders bewertet es die Linke. Bundestagsabgeordnete Heidi Reichinnek kritisiert die geplante Reform scharf: "Wir als Linke lehnen das natürlich ab, weil diese Abschaffung des Bürgergeldes, um die es sich ja de facto handelt, zum einen absolut menschenunwürdig ist, zum Zweiten wissenschaftlich erwiesen nicht zu Erfolg führt – mehr Sanktionen führen nicht dazu, dass mehr Menschen langfristig in gute Arbeit kommen."
Die exklusiven Aussagen beider Politiker:innen siehst du oben in voller Länge!
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