USA
Massenentlassung bei "Washington Post": Ein Drittel der Mitarbeiter muss gehen
Veröffentlicht:
von Emre BölükbasiDas traditionsreiche US-Blatt "The Washington Post" trennt sich von zahlreichen Mitarbeiter:innen. (Symbolbild)
Bild: sharafmaksumov - stock.adobe.com
Jeff Bezos' Traditionszeitung "Washington Post" entlässt Hunderte Journalist:innen – darunter eine Kriegsreporterin aus der Ukraine. Die Hintergründe zum drastischen Kahlschlag.
Das Wichtigste in Kürze
Die Zeitung "Washington Post" entlässt Hunderte Journalist:innen – rund ein Drittel der Redaktion muss gehen.
Besonders dramatisch: Eine Kriegsreporterin wurde mitten aus der Ukraine gefeuert.
Die Gewerkschaft warnt vor einem Glaubwürdigkeitsverlust der Traditionszeitung von Jeff Bezos.
Die US-Zeitung "Washington Post" streicht offenbar rund ein Drittel ihrer journalistischen Stellen. Wie "ZDFheute" berichtet, kündigte das Medienhaus am Mittwoch (4. Februar) eine umfassende Umstrukturierung an, von der Hunderte Mitarbeiter:innen betroffen seien.
Besonders hart treffe es die Auslandskorrespondent:innen – die Berichterstattung aus dem Nahen Osten werde massiv reduziert. Auch Lokaljournalismus, die Sportredaktion und die traditionsreiche Buchbeilage seien stark betroffen.
Der geschäftsführende Chefredakteur Matt Murray habe die Maßnahme gegenüber der rund 800-köpfigen Redaktion als "schmerzhaft" bezeichnet, sie sei jedoch notwendig, um die Zukunft der Zeitung zu sichern. Die genaue Zahl der gestrichenen Stellen nannte Murray laut Berichten nicht.
Die betroffenen Journalist:innen reagierten fassungslos. Lizzie Johnson, die für die "Washington Post" aus der Ukraine berichtete, schrieb auf X: "Ich wurde gerade von der 'Washington Post' mitten in einem Kriegsgebiet entlassen. Ich bin am Boden zerstört." Auch Caroline O'Donovan, die über Amazon-Gründer Jeff Bezos' Konzern berichtete, äußerte sich entsetzt: "Ich bin raus, zusammen mit vielen der Besten im Business. Schrecklich."
Die hauseigene Gewerkschaft Washington Post Guild warnte eindringlich vor den Folgen: "Eine Redaktion kann nicht ausgehöhlt werden, ohne dass dies Konsequenzen für ihre Glaubwürdigkeit, ihre Reichweite und ihre Zukunft hat."
Auch in den News:
Die Krise der "Washington Post" ist vielschichtig. Laut Medienberichten schreibt das Blatt seit Jahren Verluste. Verschärft worden sei die Lage durch massive Abo-Kündigungen – offenbar im Zusammenhang mit der Annäherung von Bezos an US-Präsident Donald Trump.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
ZDFheute: "Washington Post" entlässt Hunderte Mitarbeiter
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