Im öffentlichen Raum

KI-Überwachung in Berlin? CDU-Spitzenkandidat Evers stellt Pläne vor

Veröffentlicht:

von Fabia Söllner

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KI-System soll Waldbrände verhindern

Videoclip • 01:40 Min • Ab 12


KI-gestützte Kameras sollen der Berliner Polizei helfen, Straftaten im öffentlichen Raum schneller zu erkennen. CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers will die Technik gezielt an bestimmten Orten einsetzen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Stefan Evers fordert deutlich mehr KI-gestützte Videoüberwachung in Berlin.

  • KI-Kameras sollen Gefahren früh erkennen und Straftaten möglichst verhindern.

  • Evers will den Einsatz auch außerhalb klassischer Kriminalitätsschwerpunkte ermöglichen.

CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers setzt sich für einen stärkeren Einsatz von KI-gestützter Videoüberwachung in Berlin ein. Vor allem an Orten mit hoher Kriminalitätsbelastung soll die Technik nach seinen Vorstellungen häufiger genutzt werden. Ein entsprechendes System wird bereits am Kottbusser Tor getestet.

Anders als klassische Kameras soll die KI nicht nur Aufnahmen für spätere Ermittlungen liefern, sondern auffällige oder gefährliche Situationen frühzeitig erkennen und die Polizei direkt darauf hinweisen. Evers erhofft sich davon, dass Einsatzkräfte schneller reagieren und Straftaten möglicherweise sogar verhindern können.

Evers will "gesetzliche Grundlagen ausweiten"

Evers will den Einsatz von KI-Kameras in Berlin deutlich ausweiten. Die Technik soll seiner Ansicht nach nicht nur an bekannten Kriminalitätsschwerpunkten eingesetzt werden, sondern auch dort, wo konkrete Gefährdungen bestehen.

Als Beispiel nennt er den Regenbogenkiez, in dem unter anderem ein israelisches Restaurant und queere Lokale wiederholt bedroht oder angegriffen worden seien. Dafür möchte Evers auch die gesetzlichen Voraussetzungen anpassen.

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Sicherheit gegen Datenschutz

Evers hält mehr KI-gestützte Videoüberwachung für notwendig, um das Sicherheitsgefühl in Berlin zu stärken. Besonders Frauen, jüdische und queere Menschen berichteten ihm von Unsicherheit in bestimmten Stadtteilen. Datenschutzbedenken seien für ihn deshalb kein ausreichender Grund, auf die Technik zu verzichten.

Die Berliner Polizei will noch bis Ende September ein Pilotprojekt mit KI-gestützter Videoüberwachung starten. Die Software soll auffällige Verhaltensmuster in Kamerabildern erkennen und die Polizei automatisch alarmieren, damit Einsatzkräfte schneller reagieren können. Getestet wird die Technik zunächst am Kottbusser Tor und später an der Warschauer Straße. Bei einem erfolgreichen Verlauf könnte das System anschließend auch an weiteren Kriminalitätsschwerpunkten eingesetzt werden.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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