Jüngst Vorgänger ausgeschaltet
Israel hat nach eigenen Angaben den neuen Hamas-Militärchef getötet
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von dpa:newstime
Trumps Friedensrat plant Gaza-Hilfe (16. Februar)
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Terrororganisation erneut empfindlich getroffen? Erst vor eineinhalb Wochen wurde sein Vorgänger getötet, nun hat Israel nach eigenen Angaben auch den neuen Militärchef der Hamas ausgeschaltet.
Nicht einmal zwei Wochen nach der Tötung seines Vorgängers hat Israel eigenen Angaben zufolge auch den neuen militärischen Führer der Hamas im Gazastreifen bei einem Angriff getötet. Mohammed Odeh sei nach monatelanger Überwachung am Dienstag (26. Mai) in der Stadt Gaza ausgeschaltet worden, teilten Israels Armee und der Inlandsgeheimdienst Schin Bet am Morgen mit. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz hatten zuvor einen Angriff auf Odeh eingeräumt.
"Odeh gehörte zu den letzten hochrangigen Kommandeuren des militärischen Arms der Hamas, die an der Planung und Ausführung des Massakers vom 7. Oktober beteiligt waren", teilten Armee und Schin Bet am Mittwochmorgen weiter mit. Aus Kreisen der Hamas hieß es ebenfalls, Odeh sei getötet worden. Eine offizielle Bestätigung der Terrororganisation für dessen Tod gab es aber zunächst nicht. Auch aus medizinischen Kreisen im Gazastreifen hieß es, Odeh sowie vier Angehörige seien bei israelischen Luftangriffen in der Stadt Gaza ums Leben gekommen. Insgesamt habe es dabei am Dienstag sechs Tote gegeben.
Vorgänger vor anderthalb Wochen getötet
Israel hatte vor rund anderthalb Wochen bereits den Tod von Odehs Vorgänger, Iss al-Din al-Haddad, bei einem israelischen Luftangriff bestätigt. Der israelische Verteidigungsminister bezeichnete ihn damals ebenfalls als einen der Drahtzieher des Hamas-Massakers. Israelischen Angaben zufolge soll Odeh kurz nach Al-Haddads Tötung die Führung des militärischen Flügels der Hamas im Gazastreifen übernommen haben. Die Hamas bestätigte das allerdings nicht offiziell.
Im Krieg zwischen Israel und der Hamas gilt offiziell seit Oktober 2025 eine Waffenruhe, beide Seiten werfen sich Verstöße gegen das Abkommen vor.
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