System bleibt stabil
"Eine sehr solide Struktur": Irans Außenminister trotzt gezielten Tötungen
Veröffentlicht:
von Jacqueline Bittl:newstime
Israel tötet Irans Sicherheitschef (17. März)
Videoclip • 01:43 Min • Ab 12
Gezielte Tötungen von Spitzenpolitikern sollen Irans Macht brechen. Außenminister Abbas Araghtschi widerspricht und erklärt, warum das politische System seines Landes aus seiner Sicht selbst extreme Verluste verkraftet.
In einem Interview mit dem Nachrichtensender Al Jazeera erklärte Irans Außenminister Abbas Araghtschi, das politische System der Islamischen Republik bleibe auch im Krieg stabil – selbst dann, wenn führende Köpfe gezielt getötet würden. Araghtschi sehe darin keine existenzielle Bedrohung für die staatlichen Strukturen.
"Die An- oder Abwesenheit einer einzelnen Person hat keinen Einfluss auf die Struktur. (...) Entscheidend ist, dass das politische System im Iran eine sehr solide Struktur ist", sagte Araghtschi in dem Mittwoch (18. März) veröffentlichten Interview.
Auch in den News:
Selbst der israelische Luftangriff, bei dem der oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde, habe das System nicht zum Erliegen gebracht. "Sogar der Anführer wurde getötet. Aber das System arbeitete weiter und sorgte sofort für Ersatz. So wird es auch sein, wenn jemand anders getötet wird."
Araghtschi ging noch weiter und bezog sich auch auf seine eigene Person. Sollte er selbst Ziel eines Attentats werden, stünde laut seiner Aussage umgehend ein Nachfolger bereit.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Wirtschaftsader
Straße von Hormus: Wie eine Meerenge die Welt erpressbar macht

Norwegische Geschäftsfrau im Fokus
Celina Midelfart: Hatte diese Frau Affären mit Trump und Epstein?

Steinmeier-Nachfolge
Wird Grütters Bundespräsidentin? Koalition hat wohl neue Favoritin

Linken-Fraktionschefin
Heidi Reichinnek richtet Iran-Appell an Merz

Wirtschaft
US-Notenbank Fed vor heikler Zinsentscheidung: Iran-Krieg belastet Märkte

Immobilienanalyse
"Silver Tsunami": Babyboomer-Häuser vor Eigentümerwechsel

