Nach Angriffen der USA
Änderung von Trumps Ton verlangt: Iran zeigt sich bereit für Atomgespräche mit den USA
Veröffentlicht:
von dpaIrans Außenminister Abbas Araghtschi
Bild: Khalil Hamra/AP/dpa
Der Iran zeigt sich bereit für weitere Atomgespräche mit den USA. Jedoch nur unter einer Bedingung: US-Präsident Donald Trump soll seinen Ton überdenken.
Der Iran signalisiert seine grundsätzliche Bereitschaft zu erneuten Atomverhandlungen mit den USA – fordert dafür aber von Präsident Donald Trump eine Mäßigung im Tonfall. "Wenn Präsident Trump es mit seinem Wunsch nach einem Abkommen ernst meint, sollte er seinen respektlosen und inakzeptablen Ton gegenüber dem obersten Führer des Iran, Großajatollah Ali Khamenei, ablegen und aufhören, seinen Millionen treuen Anhängern zu schaden", schrieb Außenminister Abbas Araghtschi auf X. "Guter Wille erzeugt guten Willen, und Respekt erzeugt Respekt."
Iran setzt USA mit Gesetzesänderung unter Druck
Trump hatte beim NATO-Gipfel neue Gespräche mit dem Iran für die kommende Woche angekündigt, ohne jedoch Details zu nennen. Auf die Frage, ob er Irans Atomanlagen erneut bombardieren lassen würde, falls es wieder Sorgen über Teherans Urananreicherung gebe, sagte Trump am Freitag: "Sicher, ohne Frage, absolut." Der Iran dürfe keine Atomwaffen haben. Die jüngsten Angriffe hätten das Atomprogramm um Jahre zurückgeworfen, bekräftigte er.
Nach den israelischen und amerikanischen Angriffen auf Irans Atomanlagen hat das iranische Parlament diese Woche ein Gesetz verabschiedet, das die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) aussetzt. Ohne die technische Aufsicht der UN-Atombehörde wären laut Experten jedoch Atomverhandlungen nicht möglich.
Mehr News

Gang aufs Amt statt Mausklicks
Kein starker Andrang: Viele Bürger haben Online-Behördendienste noch nie genutzt

Technisch nicht möglich
Nobelinstitut dämpft Trumps Hoffnungen: Machado kann Nobelpreis nicht an US-Präsidenten übertragen

Warnstufe 3
Hohe Lawinengefahr in den Alpen: Fachleute mahnen zu "großer Vorsicht"

Strafverfahren & Co.
US-Minister Kennedy Jr. übt scharfe Kritik an Deutschlands Corona-Politik

Landtagswahlen
Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Chefin Schwesig: Härtester Wahlkampf steht bevor

Untersuchung angesetzt
Streit um Grok-KI: Elon Musk schießt gegen britische Regierung

Polizei ermittelt
Großer Heroinfund nach Kopfhörer-Diebstahl in Berlin

Turbulenter Winter
Wetter-Ticker: Bahnverkehr im Norden bis Sonntag stark eingeschränkt

SEK-Einsatz
Lebensgefahr: Polizei in Mittelfranken schießt mehrfach auf 25-Jährigen
