Naher Osten
Iran-Ticker: Amtssitz von Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei zerstört
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Israel und USA greifen Iran an
Videoclip • 57 Sek • Ab 12
Israel greift den Iran an. Das gab nun Verteidigungsminister Israel Katz bekannt.
Das Wichtigste in Kürze
Laut israelischer Regierung richtete sich der Angriff gegen unmittelbare Sicherheitsbedrohungen; Details zu Zielen oder Schäden wurden zunächst nicht genannt.
Iranische Medien meldeten Explosionen in der Hauptstadt Teheran.
Die Aktion gilt als drastische Eskalation zwischen den beiden Erzfeinden und könnte einen größeren militärischen Schlagabtausch in der Region auslösen.
+++ Update 17:25 Uhr +++
Armeevertreter Israels: hochrangige Personen im Iran getötet
Bei den israelisch-amerikanischen Luftangriffen sind israelischen Angaben zufolge drei Orte gleichzeitig angegriffen worden, an denen Versammlungen der iranischen Führung stattgefunden haben sollen. Dabei seien mehrere hochrangige und für die "Führung des Regimes" bedeutende Personen getötet worden, teilte ein Vertreter der israelischen Armee mit. Mehr Details zu den Todesopfern wurden nicht genannt. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Israels Militär nahm den Angaben zufolge Hunderte Ziele im Iran ins Visier. Die Angriffe seien monatelang geplant worden. Das Vorhaben habe darauf basiert, "eine operative Gelegenheit zu erkennen, zu einem Zeitpunkt, an dem hochrangige Regierungsvertreter zusammentreten würden".
+++ Update 17:19 Uhr +++
Iran fordert Sondersitzung der Internationalen Atombehörde
Der Iran fordert eine Sondersitzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) wegen der israelischen und US-amerikanischen Angriffe auf das Land. Der Gouverneursrat der Organisation in Wien solle dringend tagen, hieß es in einer Mitteilung der iranischen Vertretung bei den Vereinten Nationen in der österreichischen Hauptstadt.
Aus dem auf der Plattform X veröffentlichten Schreiben ging nicht hervor, ob bei den jüngsten Militärschlägen so wie im Vorjahr erneut iranische Atomanlagen getroffen wurden. Die iranische Vertretung sprach aber von einer "Bedrohung" der nuklearen Einrichtungen, die in dem IAEA-Gremium besprochen werden müsse.
Am Montag sollte ohnehin die reguläre Frühjahrssitzung des IAEA-Gouverneursrates in Wien beginnen. Nächste Woche waren auch technische Gespräche mit dem Iran in Wien geplant, als Fortsetzung der jüngsten Atomverhandlungen mit den USA in Genf. Dazu äußerte sich die Vertretung aber nicht auf X.
+++ Update 17:10 Uhr +++
Selenskyj lobt Handlungsweise der USA
Nach Angriffen Israels und der USA auf Ziele im Iran hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sich demonstrativ hinter Washington gestellt. Immer wenn die USA entschlossen seien, würden globale Verbrecher schwächer, teilte er in einer Videobotschaft mit. Dieses Verständnis müsse auch Russland, das seit mehr als vier Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, erreichen.
Es sei nur gerecht, dem iranischen Volk eine Chance zu geben, sich des "Terrorregimes zu entledigen" und allen Völkern Sicherheit zu garantieren, die unter vom Iran ausgehendem Terror gelitten haben, führte er aus. Obwohl die Ukraine den Iran nie bedroht habe, habe sich die iranische Führung entschieden, Kremlchef Wladimir Putins Verbündeter zu sein, sagte Selenskyj. Russland habe in seinem seit mehr als vier Jahren andauernden Angriffskrieg gegen die Ukraine mehr als 57.000 Kampfdrohnen der ursprünglich iranischen Bauart Schahed eingesetzt.
+++ Update 17:02 Uhr +++
Starmer: Großbritannien nicht an Angriffen beteiligt
Großbritannien beteiligt sich an einem defensiven Militäreinsatz im Nahen Osten. Das sagte der britische Premierminister Keir Starmer in einer Erklärung zu den israelisch-amerikanischen Angriffen auf den Iran.
Sein Land habe bei den Angriffen keine Rolle gespielt, betonte der Labour-Politiker. Er fügte jedoch hinzu: "Unsere Streitkräfte sind aktiv und britische Flugzeuge sind heute am Himmel als Teil koordinierter regionaler Verteidigungseinsätze, um unsere Leute, unsere Interessen und unsere Verbündeten zu schützen." Das geschehe im Einklang mit internationalem Recht.
Starmer, der zuvor auch im Rahmen eines gemeinsamen Statements mit Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die iranischen Gegenangriffe verurteilt hatte, kritisierte die iranische Führung erneut. "Das Regime im Iran ist absolut fürchterlich. Sie haben Tausende ihrer eigenen Leute ermordet, Widerspruch brutal niedergeschlagen und versucht, die Region zu destabilisieren", sagte Starmer.
+++ Update 16:35 Uhr +++
UN-Sicherheitsrat beruft Dringlichkeitssitzung ein
Der UN-Sicherheitsrat will angesichts der Angriffe Israels und der USA auf den Iran zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen. Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen soll sich am Samstag um 16.00 Uhr Ortszeit (22.00 Uhr MEZ) treffen. Frankreich und Bahrain hätten die Sitzung angefragt, teilte die israelische Botschaft bei den Vereinten Nationen mit.
UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte die Eskalation unterdessen scharf: "Ich fordere einen sofortigen Stopp der Kampfhandlungen und eine Deeskalation", teilte der UN-Chef mit. Er forderte alle Parteien auf, unverzüglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
+++ Update 16:20 Uhr +++
Tel Aviv: Gebäude von Rakete getroffen
Bei einem iranischen Raketenangriff ist nach israelischen Medienberichten mindestens ein Gebäude im Großraum Tel Aviv getroffen worden. Das Nachrichtenportal "ynet" berichtete, es handele sich um ein Haus in Bnei Brak bei Tel Aviv. Dabei seien auch Menschen zu Schaden gekommen. Dafür gab es zunächst keine offizielle Bestätigung.
Nach einem anderen Bericht wurde auch ein Haus in dem Ort Rosch Haajin getroffen. Der Rettungsdienst Magen David Adom berichtete, Einsatzkräfte seien unterwegs zu möglichen Einschlagsorten.
+++ Update 16:13 Uhr +++
Iran spricht von 70 getöteten Schülerinnen
Wie der Iran berichtet, sind bei einem Raketenangriff im Süden des Landes mindestens 70 Schülerinnen getötet worden. Zuvor war von 24 Schülerinnen die Rede gewesen. Eine Grundschule sei von einer Rakete getroffen worden, heißt es.
+++ Update 15:43 Uhr +++
Iranischer Außenminister: Chamenei lebt "soweit ich weiß"
Das iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei hat nach Worten des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi die israelisch-amerikanischen Luftangriffe überlebt. Chamenei sei "soweit ich weiß" noch am Leben, sagte der Minister im Gespräch mit dem US-Sender NBC News.
Araghtschi zufolge waren bei den Angriffen zwei Kommandeure getötet worden. Hochrangige Funktionäre der Führung in Teheran hätten überlebt. Die Angaben Araghtschis lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
+++ Update 15:30 Uhr +++
Amtssitz von Chamenei getroffen
Bei den israelisch-amerikanischen Luftangriffen ist Berichten zufolge der Amtssitz von Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei bombardiert worden. Ein vom iranischen Nachrichtenkanal Sabrin-News veröffentlichtes Satellitenfoto zeigte das vollständig zerstörte Areal des als "Beyt" bekannten Hochsicherheitsbereichs in der Hauptstadt Teheran. Auch Bewohner in Teheran berichteten davon.
Ob sich Chamenei zum Zeitpunkt der Attacke dort aufhielt, ist unklar. Er hatte sich in den vergangenen Wochen angesichts der militärischen Spannungen selten in der Öffentlichkeit gezeigt. Der iranische Staat dürfte dessen Sicherheit zur obersten Priorität gemacht haben. Wo er sich zuletzt aufhielt, ist nicht bekannt. Chamenei steht an der politischen und religiösen Spitze des Landes und ist zugleich Oberbefehlshaber der Streitkräfte.
+++ Update 15:00 Uhr +++
Kuwait fängt Raketen ab
Die kuwaitischen Streitkräfte haben nach Angaben der Regierung mehrere ballistische Raketen abgefangen, die auf den US-Luftwaffenstützpunkt Ali Al-Salem in dem Golfstaat abgefeuert wurden. Der Iran hatte zuvor bestätigt, den Stützpunkt angegriffen zu haben.
Wie aus einer Mitteilung des kuwaitischen Militärs hervorgeht, gingen durch den Abschuss Trümmerteile in der Nähe des Stützpunkts nieder. Die Menschen wurden aufgefordert, sich von möglichen Gefahrenquellen fernzuhalten.
In dem kleinen Staat Kuwait am Persischen Golf liegen wichtige Basen der US-Armee und der US-Luftwaffe. Nach US-Angaben sind im Land rund 13.500 US-Truppen stationiert. Kuwait ist dabei ein wichtiges Transport- und Logistik-Drehkreuz für das amerikanische Militär.
+++ Update 14:30 Uhr +++
Macron: Lage "gefährlich für alle"
Nach den Angriffen Israels und der USA auf Ziele im Iran hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Lage als "gefährlich für alle" bezeichnet. "Der Ausbruch des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran hat schwerwiegende Folgen für Frieden und internationale Sicherheit", teilte er auf der Plattform X mit. Die Eskalation müsse gestoppt werden. Macron forderte eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates.
"Das iranische Regime muss verstehen, dass es keine andere Wahl mehr hat, als ernsthafte Verhandlungen aufzunehmen", um sein Atom- und Raketenprogramm wie auch "seine Aktionen zur regionalen Destabilisierung" zu beenden, schrieb der französische Präsident. "Dies ist absolut notwendig für die Sicherheit aller im Mittleren Osten."
Das iranische Volk müsse seine Zukunft frei gestalten können. "Die vom islamischen Regime verübten Massaker diskreditieren es und erfordern, dass dem Volk wieder Gehör verschafft wird."
+++ Update 14:10 Uhr +++
Erinnerungen an den Zwölftagekrieg
Seit dem Morgen führen Israel und die USA wieder Krieg gegen den Iran. Die militärische Eskalation weckt Erinnerungen an den Zwölftagekrieg im vergangenen Sommer. Doch dieses Mal ist vieles anders. Stimmen aus der Hauptstadt, der Millionenmetropole Teheran:
Asghar, ein 34 Jahre alter Angestellter, erinnert sich an seine Sorgen im vergangenen Sommer, als Israel bereits einmal Krieg gegen das Land geführt hatte. "Aber heute Morgen verfolge ich die Nachrichten gleichgültig und ohne Traurigkeit", sagt er. "Nichts bedeutet mir mehr etwas. Das Leben hat für mich keinen Sinn mehr." In seiner Verzweiflung schwingen die Dauerkrisen und die staatlichen Repressionen mit, als Irans Sicherheitsapparat Anfang Januar Massenproteste blutig niederschlug.
Ein 30 Jahre alter Lehrer, sagt: "Heute Morgen gerieten wir bei den Nachrichten über die Angriffe in Stress und Angst, und alle Schülerinnen und Schüler verließen nach dem Hören der Explosionsgeräusche im Westen der Provinz Teheran schnell und ohne Genehmigung die Schule."
Nilufar, eine 24-jährige Studentin, hofft auf den Tod führender Staatsmänner im Iran und "dass die Menschen Freiheit erlangen". Am Morgen habe sie nach langer Zeit wieder lachen können. "Ich hoffe, dass Zivilisten kein Schaden zugefügt wird", fügt sie jedoch hinzu.
+++ Update 13:30 Uhr +++
Israel nimmt Raketenwerfer ins Visier
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge seit dem Morgen "Hunderte iranische Militärziele" im Westen des Irans angegriffen. Ins Visier habe das Militär etwa Raketenwerfer genommen, hieß es in einer Mitteilung. Die Armee greife weiterhin Ziele im Westen des Irans an.
+++ Update 13:20 Uhr +++
Keine Berichte über Status von Chamenei
Nach den israelisch-amerikanischen Angriffen sind nach iranischer Darstellung wichtige Staatsmänner am Leben. Wohlauf seien neben Präsident Massud Peseschkian auch Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf sowie der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani. Auch Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi sei am Leben.
Berichte über den Verbleib von Irans oberstem Führer, Ajatollah Ali Chamenei, gab es zunächst nicht. Er hatte sich in den vergangenen Wochen angesichts der militärischen Spannungen selten in der Öffentlichkeit gezeigt. Der Staat dürfte dessen Sicherheit zur obersten Priorität gemacht haben. Wo er sich zuletzt aufhielt, ist nicht bekannt.
+++ Update 12:30 Uhr +++
Ukraine verspricht Iran Unterstützung
Nach Angriffen Israels und der USA auf Ziele im Iran hat die Ukraine ihre Unterstützung für das iranische Volk betont. Die iranische Führung habe Möglichkeiten für Diplomatie ignoriert, teilte das Kiewer Außenministerium auf der Plattform X mit. Der Grund für die derzeitigen Ereignisse sei die Gewalt und Willkür der iranischen Führung, insbesondere die Tötungen und Repressionen gegen friedliche Demonstranten, die in den letzten Monaten besonders groß geworden seien.
Das Ministerium warf Teheran Menschenrechtsverletzungen im Land vor sowie Unterstützung militanter Gruppen, die Chaos in andere Länder der Region gebracht hätten, und Unterstützung Russlands in dessen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Israel und die USA hatten am Morgen neue Angriffe auf den Iran gestartet, es war die Rede von einem Präventivschlag. Sie erfolgten nur zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm der Islamischen Republik.
+++ Update 12:20 Uhr +++
Iran berichtet: 24 Schülerinnen getötet
Bei einem Raketenangriff im Süden Irans sind nach iranischen Angaben mindestens 24 Schülerinnen ums Leben gekommen. Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf den dortigen Vizegouverneur.
"Diese Schule war ein direktes Ziel dieses Angriffs", hieß es in dem Bericht. Die Trümmerbeseitigung sowie die Rettungsmaßnahmen für die Schülerinnen seien im Gange. Der Vorfall ereignete sich demnach im Kreis Minab unweit der Küste am Persischen Golf. Rund 170 Schülerinnen sollen sich in der Schule zum Zeitpunkt des Raketenangriffs aufgehalten haben.
+++ Update 09:00 Uhr +++
Operation "Brüllen des Löwen" gestartet
Israel hat der neuen Militäroperation gegen den Iran nach Medienberichten den Namen "Brüllen des Löwen" gegeben. Dies berichteten israelische Medien unter Berufung auf den Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.
Bereits den Krieg gegen den Iran im vergangenen Jahr hatte Israel nach dem Raubtier benannt. Damals lautete der Name der Operation "Rising Lion" - auf Deutsch: Operation sich erhebender Löwe. Die Bezeichnung bezieht sich auf eine Stelle in der Bibel, in der es unter anderem heißt: "Siehe, ein Volk erhebt sich wie ein junger Löwe."
Israel und die USA hatten am Morgen neue Angriffe auf den Iran gestartet, es war die Rede von einem Präventivschlag. Sie erfolgten nur zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm der Islamischen Republik.
Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran über Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt, ehe Israel den Iran angriff. Die USA schlossen sich den Luftangriffen an und bombardierten zentrale Atomanlagen. Irans Luftstreitkräfte feuerten daraufhin ballistische Raketen auf Israel.
+++ Update 08:05 Uhr +++
Israel und USA greifen den Iran an
Israel greift erneut den Iran an. Der Staat Israel habe einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für Israel zu beseitigen, gab Verteidigungsminister Israel Katz bekannt. Die USA beteiligen sich nach Angaben des israelischen TV-Senders N12 an den Angriffen des Verbündeten. Eine Bestätigung dafür gab es zunächst nicht.
Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran über Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt, ehe Israel den Iran angriff. Die USA schlossen sich den Luftangriffen an und bombardierten zentrale Atomanlagen. Irans Luftstreitkräfte feuerten daraufhin ballistische Raketen auf Israel.
Katz teilte nun mit, er habe einen sofortigen Ausnahmezustand im gesamten Land ausgerufen. In ganz Israel heulten die Sirenen. In der iranischen Hauptstadt Teheran gab es Explosionen in der Stadtmitte.
Israel hatte bereits im vergangenen Jahr Krieg gegen den Iran geführt. Der neue Angriff erfolgt nur zwei Tage nach einer weiteren Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm der Islamischen Republik.
Einen Durchbruch hatte es bei den Gesprächen in Genf nicht gegeben. US-Präsident Donald Trump hatte der iranischen Führung in den vergangenen Wochen wiederholt mit militärischen Angriffen gedroht – auch vor dem Hintergrund des brutalen Vorgehens des iranischen Sicherheitsapparats gegen die Proteste zu Jahresbeginn. Trump stellte dem Iran kürzlich ein Ultimatum bis Anfang März. "Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich".
Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Irans Regierung zeigte sich zuletzt bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Die USA sind wichtigster Verbündeter Israels.
Irans Staatsführung betonte zuletzt ihre Bereitschaft zu einem Abkommen wie auch zu einer militärischen Eskalation. Präsident Massud Peseschkian drohte mit einem "umfassenden Krieg", sollte etwa Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei attackiert werden. Chamenei selbst warnte die USA Anfang Februar: "Die Amerikaner sollen wissen, wenn sie einen Krieg vom Zaun brechen, wird es dieses Mal ein regionaler Krieg sein." Der Iran wolle keinen Krieg und werde ihn auch nicht beginnen, sagte der Religionsführer, der in allen strategischen Belangen das letzte Wort in Teheran hat.
+++ Update 07:54 Uhr +++
Israel: Haben Präventivschlag gestartet
Israel greift den Iran an. Der Staat Israel habe einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für Israel zu beseitigen, gab Verteidigungsminister Israel Katz bekannt.
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