US-Verteidigungsminister

Hegseth droht dem Iran mit noch nicht eingesetzten Waffen

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

:newstime

Hegseth: NATO soll mehr US-Waffen kaufen

Videoclip • 01:43 Min • Ab 12


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US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat angekündigt, die Angriffe gegen den Iran weiter zu forcieren, bis das Regime in Teheran aufgebe. Die USA hätten noch gar nicht ihr gesamtes Waffenarsenal aufgefahren.

Das Wichtigste in Kürze

  • Pentagon-Chef Pete Hegseth droht dem Iran mit massiveren Militärschlägen als bisher.

  • Dafür sollen auch noch nicht eingesetzte Waffen zum Einsatz kommen.

  • Der Krieg Israels und der USA gegen den Iran hat am 28. Februar begonnen.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth droht dem Iran mit dem Einsatz von Waffen, die bisher im Krieg noch nicht zur Anwendung kamen. Das meldet der amerikanische Nachrichtendienst CBS News. Der Pentagon-Chef will demnach die Angriffe gegen das Land weiter forcieren.

"Die Möglichkeit, dass wir überlegen sind und mit konventionelleren Waffen, Gravitationsbomben, 500-Pfund-, 1000-Pfund- und 2000-Pfund-Bomben militärische Ziele jagen – damit haben wir noch nicht einmal wirklich begonnen", sagte Hegseth bei CBS.


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"Das ist Krieg. Das ist Konflikt. Das bedeutet, den Feind in die Knie zu zwingen", so der US-Kriegsminister (Secretary of War), wie die Position Hegseths seit September 2025 in den Vereinigten Staaten auch genannt wird. "Ob sie nun eine Zeremonie auf dem Teheran-Platz abhalten und kapitulieren werden, das liegt ganz bei ihnen." In der iranischen Hauptstadt existiert kein Platz mit dem Namen "Teheran-Platz", das Ende des Mullah-Regimes ist Hegseth zufolge jedoch die einzige Option.

Auch US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt erklärt, dass es keinen Deal mit dem Regime in Teheran geben werde und er auf eine bedingungslose Kapitulation setze. Hegseth erklärte dazu: "Das bedeutet, dass wir kämpfen, um zu gewinnen. Das bedeutet, dass wir die Bedingungen festlegen. Wir werden wissen, wann sie nicht mehr kampffähig sind. Es wird einen Punkt geben, an dem sie keine andere Wahl haben werden, als das zu tun. Sie werden aufgeben."


Im Unterschied zu Afghanistan solle im Iran kein demokratisches System westlichen Typs errichtet werden. "Es geht nicht darum, die iranische Gesellschaft aus amerikanischer Sicht neu zu gestalten. Das haben wir versucht. Das amerikanische Volk hat das abgelehnt. Präsident Trump hat diese Kriege als dumm bezeichnet. Und wir kämpfen nicht auf diese Weise", sagte Hegseth.

Wie es weiter heißt, schloss der Minister nicht aus, dass im Iran-Krieg in nächster Zeit auch Bodentruppen eingesetzt werden. "Die Leute fragen: Bodentruppen, keine Bodentruppen, vier Wochen, zwei Wochen, sechs Wochen, einmarschieren, einmarschieren? Präsident Trump weiß es, ich weiß es: Man verrät dem Feind nichts, man verrät der Presse nichts, man verrät niemandem, wo die Grenzen einer Operation liegen", so Hegseth: "Wir sind bereit, so weit zu gehen, wie es nötig ist, um erfolgreich zu sein."


Verwendete Quellen:

cbsnews.com: "On U.S. strikes against Iran, Pete Hegseth says, 'this is only just the beginning'"

n-tv.de: "'Sie werden aufgeben': Hegseth will 'Feind in die Knie zwingen'"

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