Ende Gelände

Protest gegen Militärübung: Hafenbahn in Hamburg blockiert

Veröffentlicht:

von Andrea Ege

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Bundeswehr-Manöver mitten in Hamburg

Videoclip • 33 Sek • Ab 12


Rund 60 Aktivist:innen blockieren im Hamburger Hafen Gleise der Hafenbahn. Sie protestieren gegen die derzeit laufende Militärübung "Red Storm Charlie". Das sind ihre Forderungen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Gruppe hält sich im Bereich Vollhöfener Weiden südlich der Elbe auf.

  • Die Aktion gehört zu den Protesttagen gegen das Militärmanöver "Red Storm Charlie".

  • Das Bündnis Ende Gelände hat die Aktion den Protesttagen von "Rheinmetall Entwaffnen" zugeordnet.

Aktivisten blockieren derzeit die Gleise im Hamburger Hafen.

Bild: Marcus Golejewski/dpa


Rund 60 Aktivist:innen haben im Bereich Vollhöfener Weiden südlich der die Hamburger Hafenbahn blockiert. Sie haben sich auf die Gleise gesetzt und stoppten damit die Fahrten der Bahn. Die Aktion richtet sich gegen Aufrüstung und hohe Militärausgaben.

Polizei prüft Lage an der Hafenbahn

Ein Polizeisprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass sich etwa 60 Menschen auf den Gleisen aufhalten. Ob sich Beteiligte festgekettet oder festgeklebt haben, war nach seinen Angaben zunächst unklar.


Ende Gelände protestiert gegen Militärmanöver

Nach Angaben des Bündnisses Ende Gelände ist die Blockade Teil der Aktionstage von "Rheinmetall Entwaffnen" gegen das derzeit in Hamburg laufende Militärmanöver "Red Storm Alert". Ende-Gelände-Sprecherin Tomke Jansen warf der Bundeswehr vor, die milliardenschwere Aufrüstung mit einem diffusen Bedrohungsbild zu rechtfertigen. Auf der blockierten Strecke in Hamburg-Altenwerder würden nach Angaben des Bündnisses normalerweise Rüstungsgüter und Waffen für den weltweiten Export verladen.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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