Unterhändler-Treffen

Gespräche in Genf: Ukraine und Russland verhandeln weiter

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

:newstime

Neue Ukraine-Verhandlungen in Genf

Videoclip • 04:43 Min • Ab 12


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In der Schweiz treffen sich ukrainische und russische Unterhändler zu Verhandlungen. Kann ein Durchbruch gelingen? Wolodymyr Selenskyj bleibt skeptisch.

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Dienstag (17. Februar) finden wieder Gespräche zwischen der Ukraine und Russland zu einer möglichen Friedenslösung statt.

  • Die Delegationen der Länder treffen sich im schweizerischen Genf.

  • Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine, warnt: Russland habe gar kein Interesse an einem Kompromiss.

Hochrangige Vertreter Russlands und der Ukraine führen ab Dienstag (17. Februar) im schweizerischen Genf neue Verhandlungen über ein Ende des vor vier Jahren begonnenen russischen Angriffskriegs. Die Gespräche werden unter Vermittlung der USA geführt, wobei US-Chefunterhändler Steve Witkoff und Schwiegersohn Jared Kushner von Präsident Donald Trump vorgeschickt werden.

Was die Ukraine fordert

Die ukrainische Delegation unter Leitung von Sicherheitsratssekretär Rustem Umjerow möchte vor allem humanitäre Fragen und Sicherheitsgarantien in den Mittelpunkt stellen. Zu den Zielen gehört auch eine Teilwaffenruhe zum Schutz der ukrainischen Energieversorgung. Die Delegation umfasst neben Umjerow auch den Chef des Präsidentenbüros Kyrylo Budanow, Vizeaußenminister Serhij Kyslyzja und den Vizechef des Militärgeheimdienstes HUR, Wadym Skibizkyj.

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Das will die russische Delegation

Russland will der Ukraine dauerhafte Gebietsabtretungen abringen. Der Kreml verlangt einen Rückzug ukrainischer Truppen aus den von ihnen kontrollierten Teilen der Gebiete Luhansk und Donezk und will diese dem eigenen Staatsgebiet einverleiben. Europäische Verbündete der Ukraine warnen davor, den Aggressor Russland für seinen Angriffskrieg quasi noch zu belohnen.

Die mehr als 20-köpfige russische Delegation wird von Chefunterhändler Wladimir Medinski geleitet, mit dabei sind auch der Chef des Militärgeheimdienstes GRU, Igor Kostjukow, und Vizeaußenminister Michail Galusin. Laut russischen Staatsmedien muss die Delegation auf dem Flug von Moskau nach Genf einen mehrstündigen Umweg in Kauf nehmen: Den Weg von Russland in die Schweiz kann sie nicht zurücklegen, ohne NATO- und EU-Mitgliedsstaaten zu überfliegen. Wie die Agentur Ria Nowosti mitteilte, wurde mit Hilfe der USA eine Überfluggenehmigung erteilt.

Selenskyj: Russland nicht kompromissbereit

Kurz vor Beginn der Verhandlungen warnte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einem massiven russischen Angriff auf Energieanlagen in der Ukraine. In der Nacht vor den Gesprächen gingen die Attacken weiter: In der Region Sumy wurde eine Frau getötet, in Odessa gab es drei Verletzte, und die Energieversorgung der Region Odessa wurde erneut getroffen.

Selenskyj betonte, dass Russland im Gegensatz zu Kiew nicht kompromissbereit sei: "Russland verwirft alles, setzt die Sturmangriffe an der Front und die Luftschläge auf unsere Städte und die Energieversorgung fort." Er forderte die westlichen Verbündeten zur schnellen Stärkung der ukrainischen Flugabwehr auf.

Die Gespräche in Genf bauen auf vorherigen Treffen in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf. Zusätzlich zu dem Dreiertreffen soll es auch russisch-amerikanische Gespräche über eine Wiederbelebung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Staaten geben.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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