Aus fahrendem Zug gestürzt

GDL fordert nach jüngstem Angriff auf Bahnbeschäftigten härtere Konsequenzen

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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Gewalt-Attacke gegen Bahnmitarbeiter

Videoclip • 01:26 Min • Ab 12


Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer hat sich nach der Gewalttat gegen einen Bahnmitarbeiter südlich von Karlsruhe für strengere Gesetze augesprochen. Der 26-Jährige war nach einem Streit mit einem Fahrgast bei laufender Fahrt aus einem Regionalzug gestürzt und hatte sich lebensgefährlich verletzt.

Nach dem Angriff auf einen Sicherheitsmitarbeiter der Bahn, der nach einem Streit um eine Ticketkontrolle aus einem fahrenden Zug stürzte, fordert die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) härtere rechtliche Konsequenzen. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). "Wir brauchen Entscheidungen der Justiz, wir brauchen Gesetzesänderungen und wir brauchen das Durchgriffsrecht", sagte der GDL-Bundesvorsitzende Mario Reiß im WDR.

Es müsse jedem Menschen in Deutschland klar sein, "dass ein Angriff auf den Menschen geahndet wird und mit Folgen zu tun hat, die davor abschrecken, jemanden anzugreifen". Die Eskalation in Zügen habe eine "gewaltige" Dimension erreicht, viele Beschäftigte gingen inzwischen mit Angst zur Arbeit.

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Zugtür öffnete sich aus bisher ungeklärtem Grund bei 120 km/h

Der 26 Jahre alte Sicherheitsmitarbeiter war nach Angaben der Staatsanwaltschaft bei voller Fahrt aus einer sich öffnenden Tür eines Regionalzuges gefallen und wurde schwerst verletzt. Ein 36 Jahre alter Fahrgast wurde vorläufig festgenommen, die Ermittlungen dauern an.

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