Skandal um früheren Trump-Freund
Epstein-Akten: Richter gibt Antrag zur Veröffentlichung statt
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von reuters:newstime
Epstein: Verstörende Bilder aufgetaucht
Videoclip • 01:33 Min • Ab 12
Der Druck auf Donald Trump in der Epstein-Affäre reißt nicht ab. Nachdem der US-Präsident widerwillig ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet hatte, machte nun ein Richter den Weg zur Akten-Veröffentlichung endgültig frei.
Das US-Justizministerium kann Gerichtsprotokolle im Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlichen. Ein Richter im US-Bundesstaat Florida gab einem entsprechenden Antrag des Justizministeriums am Freitag statt.
Die Akten könnten Aufschluss über Epsteins Verbindungen zu einflussreichen Persönlichkeiten geben, darunter auch zu US-Präsident Donald Trump. Das Justizministerium hatte die Freigabe beantragt, nachdem der Kongress ein entsprechendes Gesetz verabschiedet hatte.
US-Präsident Trump unter Verdacht
Trump, der sich zunächst gegen die Veröffentlichung der Akten ausgesprochen hatte, unterzeichnete das Gesetz am 19. November. Der Fall gilt seit Monaten als politisch heikel für Trump. Trumps Gegner, aber auch seine Anhänger:innen forderten die Veröffentlichung.
Trump wird verdächtigt, möglicherweise in Verbindung zu Epsteins Missbrauch und Handel mit minderjährigen Mädchen zu stehen. Viele von Trumps Anhängern gehen davon aus, die Regierung halte brisante Dokumente über Epstein zurück, die dessen Verbindungen zu einflussreichen Persönlichkeiten aufdecken würden. Trump und Epstein wurden vor Jahrzehnten zusammen fotografiert. Der Präsident hat jedoch erklärt, die beiden hätten sich noch vor Epsteins Verurteilungen zerstritten. Epstein nahm sich 2019 in Haft das Leben.
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