Militärübung "Sapad 2025"
"Emotionale Überforderung" des Westens: Russland spielt Sorge um Großmanöver herunter
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von dpaBedrohung oder Routine? Russischer Kampfhubschrauber beim Manöver "Sapad 2025".
Bild: dpa-Bildfunk
Während Russland und Belarus bei "Sapad 2025" ihre Streitkräfte in Stellung bringen, warnt der Westen vor Eskalation. Der Kreml wiegelt ab und spricht von übertriebener Hysterie.
Kremlsprecher Dmitri Peskow hat westliche Befürchtungen wegen des russisch-belarussischen Großmanövers "Sapad 2025" für übertrieben erklärt. Unter normalen Umständen eines friedlichen Nebeneinanders würden Nachbarstaaten gegenseitig die Militärübungen beobachten, sagte Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge in Moskau.
"Aber jetzt nimmt das westliche Europa uns gegenüber eine feindliche Haltung ein, und das führt zu einer emotionalen Überforderung dieser Länder", sagte er. Peskow bezog dies vor allem auf die Entscheidung des direkten Nachbarn Polen, seine Grenze zu Belarus wegen des Manövers zu schließen. Russland habe niemals andere Länder bedroht, behauptete der Kremlsprecher.
Auch in den News:
Russland und sein Verbündeter Belarus üben bei dem turnusmäßigen Manöver den gemeinsamen Einsatz ihrer Streitkräfte. In der gespannten Lage wegen des Ukraine-Kriegs sind die EU- und NATO-Anrainerländer aber besorgt.
Am vergangenen Mittwoch (10. September) drangen zudem erstmals mehr als 20 russische Drohnen in den polnischen Luftraum ein. Zugleich halten Polen, Litauen und Lettland ihrerseits mit Manövern eine große Zahl an Soldat:innen in Einsatzbereitschaft.
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