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Drohnenattacke von Leipzig/Halle: Verdächtige offenbar identifiziert

Veröffentlicht:

von Benedict Hottner

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Tatverdächtige von Drohnenattacke von Leipzig identifiziert

Videoclip • 01:14 Min • Ab 12


Nach Medien-Recherchen haben Ermittler:innen zwei Männer identifiziert, die hinter der geplanten Drohnenattacke auf den Flughafen Leipzig/Halle stecken sollen. Innenminister Dobrindt sieht Hinweise auf einen russischen Auftrag.

Die Ermittlungen zur geplanten Drohnenattacke auf den Flughafen Leipzig/Halle führen offenbar zu zwei Tatverdächtigen. Nach Informationen von "Süddeutscher Zeitung" (SZ), NDR und WDR sind die Fahnder:innen überzeugt, einen Logistiker und einen Instrukteur des geplanten Anschlags identifiziert zu haben.

Bei einem der Männer soll es sich demnach um einen gebürtigen Russen mit lettischem Pass handeln. Er soll Ende Juli über den Flughafen BER nach Deutschland eingereist sein und sich anschließend mit einem Mietwagen in Richtung Leipzig bewegt haben. Zwei Tage vor dem geplanten Drohnenanschlag soll er Deutschland wieder verlassen haben.

Auf die Spur eines zweiten Verdächtigen kamen die Ermittler:innen dem Bericht zufolge über DNA-Spuren. Diese wurden unter anderem an einer Drohne, an der Innenseite einer mit Sprengstoff gefüllten Konservendose und an einer Antenne entdeckt, die in der Nähe des Flughafens an einem Baum befestigt war. Die Antenne soll dazu gedient haben, die Mobilfunksignale der Drohnen zu verstärken.

Auch in den News:

Bundesregierung sieht Hinweise auf russische Beteiligung

Bei dem zweiten Tatverdächtigen soll es sich laut SZ, NDR und WDR um einen Mann aus Belarus mit russischem Pass handeln. Er soll bereits in mehreren Ländern wegen anderer Straftaten aufgefallen sein und mit einem italienischen Touristenvisum nach Deutschland eingereist sein.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte, der Anschlagsversuch sei mit "hohem Maße an technischer Expertise und erheblichem organisatorischem Aufwand" vorbereitet worden. Die bisherigen Erkenntnisse wiesen laut Dobrindt "auf beteiligte Personen hin, die im Auftrag russischer staatlicher Stellen gehandelt haben". Die Bundesregierung komme deshalb zu dem Schluss, dass Russland den Anschlag vom 4. August "zu verantworten hat", so Dobrindt.

Moskau weist die Vorwürfe zurück. Die russische Botschaft in Berlin bezeichnete den Vorfall als "hastig zusammengezimmerte Provokation" und sprach von einer neuen Welle antirussischer Stimmung in Deutschland. Unterdessen gehen BKA-Expert:innen davon aus, dass bei dem gescheiterten Anschlag möglicherweise mehr Drohnen eingesetzt wurden als zunächst bekannt. Bislang wurden drei Geräte ganz oder in Teilen gefunden.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


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