Bedrohungslage

Dobrindt: Drohnen-Vorfall in Leipzig ist "hybrides Anschlagsszenario"

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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Drohnen-Alarm am Flughafen Leipzig

Videoclip • 02:59 Min • Ab 12


Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat den Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle als "hybrides Anschlagsszenario" und Bedrohungslage eingestuft. Das erklärte der CSU-Politiker am Mittwochabend vor Ort.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht bei dem Drohnen-Zwischenfall am Flughafen Leipzig/Halle ein professionelles Vorgehen der Täter:innen. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) Solche hybriden Bedrohungslagen müssten sehr professionell vorbereitet und umgesetzt werden, sagte er in einer Pressekonferenz am Flughafen. Man brauche dafür ein hohes Maß an Technikerfahrung, auch Erfahrung im Umgang mit Sprengstoff müsse vorhanden sein.

"Das alles deutet nicht auf amateurhaftes Vorgehen hin. Wir reden hier von einer professionellen hybriden Bedrohungslage, mit der wir uns weiter auseinandersetzen müssen", sagte Dobrindt. Alle Spekulationen über die Art des Sprengstoffs, die Konstruktion der Drohne, ihre Herkunft und die Frage, wer dahinterstecke, seien jetzt Teil der Ermittlungen. "Alle Spekulationen, die es darüber gibt, müssen nicht in die richtige Richtung gehen, können einfach grundfalsch sein." Man müsse in alle Richtungen ermitteln.

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Dobrindt: Sehr ernster sicherheitsrelevanter Vorgang

Es handele sich um ein neues Bedrohungsszenario. Drohnen-Sichtungen kenne man bereits, aber dass eine mit Sprengstoff ausgestattete Drohne im Bereich eines Flughafens entdeckt werde, sei eine neue Gefahrenqualität. "Wir müssen von einem sehr ernsten sicherheitsrelevanten Vorgang ausgehen." Auch zukünftig seien solche hybriden Bedrohungsversuche nicht auszuschließen.

Dobrindt hatte seinen Urlaub für eine Lagebesprechung mit den Spitzen mehrerer Sicherheitsbehörden unterbrochen.


Verwendete Quelle:

Nachrichtenagentur dpa

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