Chemieindustrie
BSW-Chefin pocht auf billiges Öl und Gas aus Russland
Veröffentlicht:
von dpa:newstime
BSW legt Wahlbeschwerde ein
Videoclip • 36 Sek • Ab 12
Sahra Wagenknecht fordert einen Schutzschirm für die deutsche Industrie und deutlich niedrigere Energiepreise. Vor ihrem Besuch in Leuna warnt die BSW-Gründerin vor einem weiteren Niedergang des Industriestandorts Deutschland.
Das Wichtigste in Kürze:
Sahra Wagenknecht fordert einen Industriegipfel mit Kanzler Friedrich Merz und den Bundesländern.
Das BSW verlangt niedrigere Energiepreise sowie weniger Steuern und Abgaben für Unternehmen.
Wagenknecht bezeichnete Leuna als "Herzkammer der ostdeutschen Industrie".
Auch in den News:
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat einen Schutzschirm für die deutsche Industrie gefordert. Alle Standorte müssten dauerhaft gesichert werden, sagte Wagenknecht der Deutschen Presse-Agentur. "Die industrielle Basis des Landes darf nicht länger aufs Spiel gesetzt werden."
Wagenknecht möchte einen Industriegipfel mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Vertretern der Länder und den Sozialpartnern im Sommer im Osten. "Es ist unhaltbar, dass Deutschland mit die höchsten Energiepreise für die Industrie weltweit hat", sagte Wagenknecht. "Die Bundesregierung muss die Energiepreise in etwa halbieren, um die Industrie vor dem Kollaps zu schützen."
Wagenknecht will Ende der Russland-Sanktionen
Das BSW fordert unter anderem eine Senkung von Steuern und Abgaben. Öl und Gas solle wieder dort eingekauft werden, wo es am billigsten angeboten werde, so Wagenknecht. "Wenn sie nicht verschwinden soll, braucht unsere Industrie wieder preiswerte Energie - auch aus Russland."
Wagenknecht bezeichnete den Standort Leuna als "Herzkammer der ostdeutschen Industrie". Wer die Industrie durch ideologische Energiepolitik im Stich lasse, deindustrialisiere das Land. "Wir brauchen wieder eine Industrie- und Wirtschaftspolitik des gesunden Menschenverstandes." Wagenknecht besucht am Mittwoch den Chemiestandort Leuna (Saalekreis).
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Auszahlung ab 2028
Aufwertung der Mütterrente: Millionen Rentner könnten profitieren

Lage im Überblick
Trump meldet Fortschritte mit Iran – Kritik am möglichen Abkommen wächst

Washington D.C.
Schüsse vor dem Weißen Haus – Täter getötet: Das ist bislang darüber bekannt

Pro-Modelle
Kehrtwende beim iPhone: Warum Apple auf eine neue Strategie setzt

Sparen beim Einkaufen
No-Name-Produkte vom Discounter: Diese Marken stecken dahinter

Krüger-Nationalpark
Zwei Safari-Touristen in Südafrika ermordet - Polizei ermittelt


