Ukraine-Krieg
Atomkraftwerk fast getroffen: Russlands Drohnen-Angriffe gehen weiter
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von dpaKernkraftwerke wie Saporischschja werden im Ukraine-Krieg immer wieder Ziel von Angriffen. (Archivbild)
Bild: Victor/Xinhua/dpa
Erneut sorgt eine Drohnenbedrohung in der Nähe ukrainischer Atomkraftwerke für Besorgnis: Nur 800 Meter entfernt vom AKW Südukraine ist eine Drohne explodiert.
Erneut ist die Sicherheit eines Atomkraftwerks in der Ukraine nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) durch zahlreiche Drohnen gefährdet worden. "Wieder einmal fliegen Drohnen viel zu nah an Kernkraftwerken vorbei und gefährden damit die nukleare Sicherheit", sagte IAEA-Chef Rafael Grossi einer Mitteilung zufolge. Ungefähr 800 Meter vom Kernkraftwerk Südukraine im Gebiet Mykolajiw entfernt sei in der Nacht auf Freitag (26. September) eine Drohne abgefangen worden und explodiert, teilte die IAEA mit.
22 unbemannte Flugobjekte seien beobachtet worden, einige in einer Entfernung von nur einem halben Kilometer von der Anlage. Schäden am Kernkraftwerk selbst gab es demnach nicht.
AKW Saporischschja seit zwei Tagen ohne Strom
Es ist nicht der erste Vorfall bei einem AKW in dieser Woche in der Ukraine. Das seit 2022 von russischen Truppen besetzte Kernkraftwerk Saporischschja ist infolge von Beschuss schon seit mehreren Tagen ohne externe Stromversorgung. Moskau und Kiew werfen sich immer wieder gegenseitigen Beschuss der Anlage vor.
Die IAEA spielt seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine vor mehr als dreieinhalb Jahren eine zentrale Rolle beim Schutz und der Überwachung des Zustands und der Sicherheit der ukrainischen Kernkraftwerke. Im größten AKW Europas in Saporischschja ist dauerhaft ein IAEA-Team vor Ort.
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