Betriebsunterbrechung
Airport Bremen: Flugverkehr wegen Drohne kurzzeitig unterbrochen
Veröffentlicht:
von dpaEine Drohne wurde am Sonntagabend in der Nähe des Flughafens Bremen gesichtet. (Symbolbild)
Bild: Felix Kästle/dpa
In der Nähe des Flughafens Bremen hat eine Drohnensichtung zur Unterbrechung des Start- und Landebetriebs geführt.
Der Flugverkehr am Bremer Flughafen ist nach der Sichtung einer Drohne kurzzeitig unterbrochen worden. Die Drohne sei am Sonntag (2. November) gegen 19:30 Uhr im unmittelbaren Bereich des Airports gesehen worden, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Demnach stellte die Flugsicherung den Start- und Landebetrieb daraufhin sofort ein. Ab 20:22 Uhr sei der Flugverkehr wieder aufgenommen worden. Wer die Drohne steuerte, ist nach Angaben der Polizei unklar.
Auch die genauen Auswirkungen der kurzzeitigen Unterbrechung auf den Flugbetrieb waren zunächst unklar. Nach Informationen des Regionalmagazins "buten un binnen" musste ein Flug von London nach Bremen nach Hamburg umgeleitet werden. Eine Maschine von Bremen nach London konnte demnach nicht rechtzeitig starten.
Sicherheitsrisiko an Airports groß
Erst am Freitag war wegen der Sichtung einer Drohne der Flugbetrieb am Berliner Hauptstadtflughafen BER für knapp zwei Stunden gesperrt worden. Zahlreiche Flüge wurden umgeleitet. Anfang Oktober hatten Drohnen unbekannter Herkunft den Flugbetrieb am zweitgrößten deutschen Flughafen in München gestört.
Besonders in der Umgebung von Flughäfen sind Drohnen in der Luft ein großes Sicherheitsrisiko. Sie sind in Airport-Nähe in einem Radius von 1,5 Kilometern verboten, weil sie Starts und Landungen gefährden können. Wenn sie dennoch in diesen Bereich geflogen werden, kann das als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr streng bestraft werden.
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Verkehr und Gesundheit
Studie: Schon eine Nacht Straßenlärm schadet dem Herz

Traditionsunternehmen
Wolfgang Grupp und die Trigema-Familie

Krieg in Nahost
Iran: 57 Schülerinnen bei Raketenangriff getötet

Naher Osten
Iran-Ticker: Macron warnt vor Krieg und fordert UN-Sicherheitsrat ein

US-Parlament
Clinton sagt im Epstein-Ausschuss aus – Debatte geht weiter

Folgen der geplanten Reform
SPD knüpft Heizungsgesetz an strengen Mieterschutz

