Wofür muss gezahlt werden?
Wird WhatsApp jetzt kostenpflichtig? Das kommt jetzt auf Nutzer zu
Veröffentlicht:
von Kira BornKönnte WhatsApp nun zur Kostenfalle werden? (Archivbild)
Bild: Fabian Sommer/dpa
WhatsApp krempelt den Tab um "Aktuelles" um und führt kostenpflichtige Kanalabos ein. Das ändert sich für Content-Creator und User:innen des Messengers.
Kostenpflichtige Inhalte bei WhatsApp? Was bisher eher nach Telegram klang, wird jetzt auch im beliebtesten Messenger der Welt Realität.
WhatsApp kündigt jetzt überraschende Neuerungen für den Tab "Aktuelles" an – inklusive Abo-Optionen und Werbeflächen für Kanäle. Doch für diejenigen, die mit dem Messenger-Dienst einfach klassisch chatten wollen, bleibt erstmal alles beim Alten. Die Chat-Funktion soll aus der Neuerung exkludiert sein.
Das sollten WhatsApp Nutzer:innen wissen
Der beliebte Messenger erweitert sein Angebot – aber nicht für alle User:innen gleichermaßen. Im Fokus steht das "Aktuelles"-Tab, in dem bisher Statusmeldungen und Kanäle angezeigt werden. Genau dort will WhatsApp jetzt stärker ansetzen – und das vor allem für Content-Creator und Unternehmen lukrativer gestalten.
Abos für Kanäle: In Zukunft können Betreiber:innen von WhatsApp-Kanälen – zum Beispiel Sportvereine, Influencer oder Medienhäuser – Geld für ihre Inhalte verlangen. Die Idee: Exklusive Inhalte gegen Bezahlung, ähnlich wie bei Telegram oder Patreon.
Pushen von Kanälen: Zusätzlich bekommen Kanalbetreiber:innen die Möglichkeit, ihre Kanäle gezielt im "Aktuelles"-Tab zu bewerben.
Bewerben des Statusbereiches: Auch im Statusbereich können Kanäle künftig auftauchen – nicht nur durch Inhalte, sondern als bezahlte Werbung. Betreiber:innen zahlen dafür, um dort prominent angezeigt zu werden und mehr Reichweite zu erzielen.
WhatsApp zielt mit diesen Neuerungen eindeutig auf Unternehmen und professionelle Content-Creator. Die Plattform will mehr als nur ein Messenger sein – sie will zur Social-Media-Bühne werden, auf der sich Inhalte auch monetarisieren lassen.
Das bleibt trotz Änderungen bei WhatsApp gleich
Und was ist mit allen, die einfach nur chatten wollen? Gute Nachrichten: Wer WhatsApp weiterhin nur für Nachrichten, Anrufe oder Gruppen nutzt, muss nichts befürchten. Der Chatbereich bleibt kostenlos und unverändert.
Mehr News

Botschaft an Putin
Macron: "Koalition der Willigen" führt schon bald Manöver für Ukraine durch

Wohl Kolumbianer erschossen
ICE-Einsatz im US-Bundesstaat Maine endet schon wieder tödlich

Neue Auswertung
Achtung, Unfall-Hotspots: Das sind Deutschlands gefährlichste Straßen

Ermittlungen laufen
Vergiftung in Ferienhotel? Dutzende Kuşadası-Urlauber im Krankenhaus

Küsten unter Druck
Mallorcas Strände verlieren Sand – jetzt soll eine Studie helfen

Produktion ohne Erlaubnis
Russland verkauft weiter BMW – obwohl der Konzern längst ausgestiegen ist

Ab 9:30 Uhr
LIVE: Frankreich feiert Nationalfeiertag mit Militärparade

Verbraucherorganisation
Was macht die Stiftung Warentest nach den Tests mit Produkten?

Feuerwehreinsatz
Sachsen-Anhalt: Feldbrand an der A9 sorgt für Vollsperrung

