Regen und Schnee prägen Wochenende

Von mild zu eisig: Am Wochenende wird's wieder winterlich in Deutschland

Aktualisiert:

von Benedikt Rammer

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Schnee-Comeback: Hier droht die nächste Kältewelle

Videoclip • 01:00 Min • Ab 12


Deutschland erlebt turbulente Wetterverhältnisse: Während im Westen milde Temperaturen herrschen, bringt das Wochenende Schnee und Frost zurück. Gefährliche Glätte und stürmische Böen sorgen für zusätzliche Herausforderungen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland erlebt eine Grenzwetterlage mit mildem Westen und kaltem Norden.

  • Zum Wochenende kehrt Schnee zurück, mit bis zu 20 cm Neuschnee in Staulagen.

  • Die weitere Wetterentwicklung bleibt unsicher – winterliche Begleiterscheinungen sind wahrscheinlich.

Die Wetterlage in Deutschland bleibt laut "t-online" spannend: Aktuell befindet sich das Land unter dem Einfluss einer Grenzwetterlage, die für einen deutlichen Temperaturkontrast sorgt. Während der Westen und Süden milde Temperaturen über 10 Grad genießen, bleiben Osten und Norden von winterlicher Kälte geprägt. Diese bringt gefährliche Witterungsverhältnisse wie Eisregen und überfrierende Nässe mit sich. Welche Luftmasse sich langfristig durchsetzen wird, ist unklar. Meteorolog:innen beobachten ein Hochdruckgebiet über Grönland und einen Tiefdruckkomplex über dem Atlantik, die um Einfluss auf Mitteleuropa kämpfen.

Regen und Schnee prägen das Wochenende

In der laufenden Woche dominiert dem "Deutschen Wetterdienst" nach zunächst Dauerregen. Zum Wochenende hin schlägt das Wetter jedoch um: Laut Prognosen beginnt der Regen im Nordwesten, oberhalb von 800 Metern, in Schnee überzugehen. Die Temperaturen fallen dort auf Werte zwischen 1 und 7 Grad, während es in der Mitte und im Süden mit 7 bis 12 Grad etwas milder bleibt. Besonders in der Nacht zum Samstag wird es winterlich – Schneeschauer ziehen durch den Norden und das Bergland. Temperaturen sinken auf bis zu minus 6 Grad, im Süden fällt Schnee erst oberhalb von 600 Metern. Glättegefahr besteht bundesweit.

Auch in den News:

Der Samstag bringt wechselhaftes Wetter mit Schneeschauern, besonders im Bergland und an Alpennähe. Laut dem "Deutschem Wetterdienst" könnten am östlichen Alpenrand bis zu 15 Zentimeter Neuschnee fallen, in Staulagen sogar bis zu 20 Zentimeter innerhalb weniger Stunden. Die Temperaturen bleiben winterlich: zwischen 0 und 4 Grad, in höheren Lagen herrscht Dauerfrost. An der Küste treten stürmische Böen auf, während der Rest des Landes einen mäßigen Nordwestwind verzeichnet.

In der Nacht zum Sonntag lassen die Schneeschauer nach, vor allem im Norden und Westen klart es auf. Allerdings bleibt es frostig mit Temperaturen bis zu minus 8 Grad, im Bergland können Werte unter minus 10 Grad erreicht werden.

Unsichere Wetterentwicklung im Februar

Auch für die zweite Februarhälfte bleibt die Wetterlage "t-online" zufolge unbeständig. Meteorolog:innen beobachten das Zusammenspiel zwischen einem Hochdruckgebiet über Grönland und einem Tiefdruckkomplex über dem Atlantik. Je nach Position dieser Systeme könnte entweder kalte Luft aus Osten oder mildere Luft vom Atlantik nach Deutschland gelangen. Winterliche Begleiterscheinungen wie Schnee und Glätte sind weiterhin möglich.


Verwendete Quellen:

t-online: "Diese Regionen trifft der Winter am Wochenende hart"

dwd.de: "10-Tage-Wettervorhersage für Deutschland"

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