Angebliche Behörde

Vorsicht vor Betrugsmaschen: Bundesweit Fake-Anrufe und -Schreiben

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

Das Frankfurter Amtsgericht warnt vor einer bundesweiten Betrugsmasche. (Symbolbild)

Bild: lordn - stock.adobe.com


Sie geben sich als Frankfurter Behörden aus – und fordern Geld. Kriminelle versuchen bundesweit durch falsche Anrufe und Briefe Leichtgläubige zu betrügen.

Die Betrüger:innen versuchen mit Fake-Anrufen und -Anschreiben Unbedarften Geld abzuknöpfen – bei diesen bundesweiten Maschen ist nach Angaben der Frankfurter Staatsanwaltschaft Vorsicht geboten.

"Zum einen werden Bürger von einer Handynummer unter Nennung des Namens des Behördenleiters der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main angerufen. In diesem Telefonat werden Daten abgefragt und Zahlungen gefordert", warnte die Behörde vor telefonischem Betrug.

Bei der zweiten Methode würden "Bürger unter Verweis auf einen (gefälschten) Beschlagnahmebeschluss des Amtsgerichts Frankfurt am Main schriftlich aufgefordert, Daten preiszugeben". Angeblich solle eine sogenannte Abwicklungsgebühr gezahlt werden, um die Rückzahlung gesicherter Vermögenswerte zu gewährleisten.

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft betont, dass diese Anrufe oder Schreiben nicht im Zusammenhang mit der Behörde oder dem Amtsgericht stünden. Stattdessen seien die Anrufe fingiert und der vermeintliche Beschlagnahmebeschluss gefälscht. Wer mit solchen falschen Anrufen oder Schreiben konfrontiert werde, solle sich mit der Polizei in Verbindung setzen.

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Verwendete Quellen

Nachrichtenagentur dpa

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