Tiefe Betroffenheit
Tödlicher Unfall in Berliner Kita: Fünfjähriger Junge wohl von Tür erschlagen
Aktualisiert:
von Michael ReimersIn der Kindertagesstätte in Niederschöneweide hat sich ein tragischer Vorfall ereignet.
Bild: Britta Pedersen/dpa
Ein tragischer Unfall erschüttert eine Berliner Kita: Ein Kind stirbt trotz Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Notärzten. Die Ursache ist noch unklar, doch es gibt einen ersten Verdacht.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Morgen in einer Berliner Kita endet in einer Katastrophe.
Ein Kind verliert bei einem Unfall sein Leben, jede Hilfe kommt zu spät.
Die Ermittlungen der Polizei laufen.
In einer Berliner Kita hat sich am Montag (19. Januar) ein tragischer Unfall ereignet, bei dem ein Kind ums Leben gekommen ist. Das Kind sei von einem schweren Gegenstand, vermutlich einer Tür, tödlich verletzt worden. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Verweis auf einen Polizeisprecher.
Der Unfall ereignete sich demnach gegen 10:15 Uhr in der Straße Adlergestell im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick, im Ortsteil Niederschöneweide. Der Sender RTL berichtet, dass es sich bei dem Opfer um ein fünfjähriges Kind handeln soll und der Unfall sich mit einer Terrassentür ereignet habe.
"Es war nach unseren ersten Erkenntnissen ein tragischer Unfall", sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei hat Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
Bei dem verunglückten Kind handelt es sich um einen fünfjährigen Jungen. Der Vater des verunglückten Jungen sei vor Ort gewesen und mit einem Schock zusammengebrochen, schrieb die "B.Z." Er sei ärztlich betreut worden.
Hilfe kommt zu spät
Die Feuerwehr war mit insgesamt 22 Einsatzkräften vor Ort. Mehrere Notärzt:innen versuchten vergeblich, dem Kind zu helfen. Auch zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.
Zahlreiche Kita-Erzieher:innen, andere Kinder und Eltern mussten nach dem tragischen Vorfall von der Feuerwehr psychologisch betreut werden.
Die Senatsverwaltung für Bildung und Familie teilte mit: "Wir sind zutiefst bestürzt über den tragischen Unfall, bei dem ein Kind in einer Kita ums Leben gekommen ist. Unsere Gedanken sind bei der Familie des Kindes sowie bei allen Kindern und Mitarbeitenden der Kita."
Der Kita-Träger habe Unterstützungsangebote organisiert, so die Senatsverwaltung. Aus Respekt vor der Familie und wegen der laufenden Ermittlungen der Polizei wolle man keine Details des Unfalls nennen. "In dieser Ausnahmesituation ist es besonders wichtig, für die betroffenen Kinder, Eltern und Mitarbeitenden da zu sein." Der Schwerpunkt liege jetzt darauf, die Betroffenen bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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