Keine Angaben zu möglichen Opfern

Unglück bei Grimma: Bundeswehr-Hubschrauber stürzt in Fluss ab

Aktualisiert:

von dpa

Ein Helikopter ist in der Nähe von Grimma in Sachsen in einen Fluss gestürzt.

Bild: Sören Müller/Medienportal-Grimma/dpa


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Ein Hubschrauber der Bundeswehr ist nahe Grimma in Sachsen in einen Fluss gestürzt. Trümmer wurden gefunden, doch noch gibt es keine Angaben über mögliche Opfer.

Ein Helikopterist auf einem Übungsflug der Bundeswehr in der Nähe von Grimma in Sachsen in einen Fluss gestürzt. Das bestätigten eine Sprecherin der Polizei Leipzig und das Bundesverteidigungsministerium. Zu Opfern ist bisher nichts bekannt. Zuvor hatte die "Leipziger Volkszeitung" berichtet.

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Das Bundesverteidigungsministerium bestätigte auf Anfrage, dass es sich um einen Hubschrauber im Flugbetrieb der Bundeswehr gehandelt habe. An der Absturzstelle sei ein militärischer Sicherheitsbereich abgesperrt worden. Kräfte der Bundeswehr seien vor Ort, um Rettungs- oder Ermittlungstätigkeiten aufzunehmen. Das Ministerium machte zunächst keine Angaben, wie viele Menschen an Bord waren. Eine Polizeisprecherin sagte vor Ort: "Das ist gegenwärtig noch Teil der Ermittlungen."


Trümmer im Fluss gefunden

Ein Sprecher des Kreisfeuerwehrverbands Landkreis Leipzig sagte, der Hubschrauber sei nach Angaben der Flugsicherung zwischen 10 Uhr und 10:30 Uhr verschwunden. Paddler hätten gegen Mittag Trümmer im Fluss Mulde gefunden.

Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor berichtet, die Bundeswehr vermisse einen Hubschrauber und den Piloten.

Vor Ort seien große Mengen Kerosin ausgetreten, das Wrack liege mittig im Fluss und sei schwer zugänglich, sagte der Feuerwehrsprecher der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Vor Ort seien etwa 50 Einsatzkräfte, die das Kerosin auffangen und mit der Bergung beginnen sollten.

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