Lage bleibt angespannt
"Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5": Tui Cruises lässt abgesagte Kreuzfahrten nun doch stattfinden
Aktualisiert:
von Jacqueline Bittl:newstime
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Wochenlang steckten sie im Persischen Golf fest, Reisen wurden gestrichen. Nun gibt es überraschend Entwarnung: Zwei Kreuzfahrten von Tui Cruises sollen wie geplant starten.
Erst letzte Woche wurden mehrere bereits geplante Kreuzfahrten abgesagt. Nach Wochen im Persischen Golf konnten die Kreuzfahrtschiffe "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" ihn nun verlassen, somit kann Tui Cruises zwei Kreuzfahrten im Mittelmeer nun doch durchführen. Betroffen sind Reisen Mitte Mai: Die "Mein Schiff 5" soll ab dem 15. Mai in Heraklion starten, die "Mein Schiff 4" ab dem 17. Mai in Triest.
Auch in den News:
Schiffe sollen in den regulären Fahrplan integriert werden – Lage bleibt angespannt
Das Unternehmen teilte mit, dass beide Schiffe am Samstag (18. April) die Straße von Hormus passiert haben und anschließend Kurs auf Kapstadt nahmen. Von dort aus sollen sie wieder in den regulären Fahrplan integriert werden. Gäste und Reisebüropartner werden derzeit direkt informiert. Die Reederei erklärte, bestehende Buchungen würden automatisch wieder aktiviert, sodass die Reisen wie ursprünglich geplant stattfinden könnten.
Neben den beiden Schiffen von Tui Cruises konnte auch die "MSC Euribia" der Schweizer Reederei MSC die Meerenge durchqueren. Die geplante Kreuzfahrt nach Nordeuropa mit Start in Kiel am 16. Mai soll wie vorgesehen stattfinden. Laut MSC haben Gäste abgesagter Reisen die Möglichkeit, auf diese Fahrt umzubuchen. Auch hier will die Reederei die Betroffenen direkt kontaktieren.
Seit Ende Februar hatten mehrere Kreuzfahrtschiffe wegen des Iran-Kriegs in der Region festgesessen. Die "Mein Schiff 4" befand sich in Abu Dhabi, die "Mein Schiff 5" in Doha, die "MSC Euribia" in Dubai. Nach Angaben des Schiffsdatendienstes MarineTraffic war die "Celestial Discovery" am Freitag (17. April) das erste Kreuzfahrtschiff, das seit Beginn der Kampfhandlungen die Straße von Hormus passiert habe.
Trotz der aktuellen Durchfahrten bleibt die Lage angespannt. Nach einer kurzfristigen Öffnung hat der Iran die Meerenge erneut gesperrt – als Reaktion auf die fortgesetzte Seeblockade iranischer Häfen durch die USA.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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