Landgericht München
Tödliches Zugunglück bei Garmisch: Prozess beginnt
Veröffentlicht:
von dpa:newstime
Prozess um Zugunglück bei Garmisch
Videoclip • 34 Sek • Ab 12
Weil Betonschwellen marode waren, starben im Jahr 2022 fünf Menschen in einem Regionalzug in Garmisch-Partenkirchen. Jetzt müssen sich zwei Bahnmitarbeiter vor Gericht verantworten.
Knapp drei Jahre nach dem Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen mit fünf Toten beginnt am Dienstag (28. Oktober) der Prozess vor dem Landgericht München. Angeklagt sind zwei Bahnmitarbeiter wegen fahrlässiger Tötung.
Der Regionalzug war im Juni 2022 entgleist. Vier Frauen und ein 13-Jähriger starben. 78 Menschen wurden verletzt, 16 von ihnen schwer. Die Strecke war monatelang gesperrt, der Schaden an Fahrzeugen und Infrastruktur belief sich auf geschätzt 4,75 Millionen Euro.
Ursache des Zugunglücks waren laut verschiedener Gutachten marode Betonschwellen. Wegen chemischer Reaktionen im Innern des Stahlbetonkerns waren die Schwellen nicht mehr tragfähig genug.
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Weitere Flugausfälle drohen
Pilotengewerkschaft VC ruft zu neuen Lufthansa-Streiks auf

Wien
Polizei ermittelt nach tödlichem Unfall auf Donaukreuzfahrt

Umweltminister warnt
Falsche Spendenaufrufe: Betrüger wollen Geld mit Wal Timmy machen

CDU-Politiker kritisiert Vulgärpopulismus
Neue Trennlinien: Amthor fordert Abschied vom klassischen Rechts-Links-Denken

Erkrankung
Torsten Sträter hat einen Tumor – Comedian macht Krankheit öffentlich

Messenger-Update
WhatsApp testet neue Sicherheitsfunktion für verknüpfte Geräte

