Auch Schneefall droht
Sturmböen fegen über Deutschland: Wetterdienst warnt
Veröffentlicht:
von Joachim Vonderthann:newstime
Unwetteralarm auf den Kanaren
Videoclip • 01:05 Min • Ab 12
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Stürmen in weiten Teilen Deutschlands – regional besteht sogar Gefahr für Leib und Leben. Besonders im Schwarzwald und im Harz werden orkanartige Böen, Gewitter und teils kräftige Schneefälle erwartet.
Das Wichtigste in Kürze
Der Deutsche Wetterdienst warnt deutschlandweit vor teils schweren Stürmen.
Im Schwarzwald und am Brocken werden orkanartige Böen von bis zu 120 km/h erwartet.
In höheren Lagen kommen Neuschnee und Glätte hinzu.
Besonders gefährlich im Schwarzwald
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für ganz Deutschland amtliche Warnungen herausgegeben. Die Expert:innen sprechen teils von "Gefahr für Leib und Leben", insbesondere in höheren Lagen. Betroffen sind vor allem der Schwarzwald, Teile des Berglands sowie der Brocken im Harz.
Im Schwarzwald gilt oberhalb von 1.000 Metern seit Mittwochmorgen (25. März) die Warnstufe Rot. Diese soll voraussichtlich bis zum Nachmittag um 16 Uhr bestehen bleiben. Grund sind orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h, wie der DWD mitteilt.
Nach Angaben der Meteorolog:innen herrscht dort Lebensgefahr. In exponierten Lagen seien sogar bis zu 120 km/h möglich, heißt es weiter. Der DWD warnt: Aufgrund des Sturms könnten Bäume umstürzen, außerdem könnten Äste und Dachziegel herabfallen. Von Aufenthalten im Freien wird in den betroffenen Regionen dringend abgeraten.
Aber nicht nur der Süden ist betroffen. Auch im Westen und Nordwesten Deutschlands wird es stürmisch. Hier muss laut DWD mit Windböen von bis zu 60 km/h gerechnet werden. Im Bergland seien dagegen Sturmböen mit bis zu 90 km/h möglich.
Orkanböen auf dem Brocken erwartet
Besonders heftig wird es auch im Harz: Auf dem Brocken rechnen die Meteorolog:innen mit Orkanböen von bis zu 120 km/h. Insgesamt gilt bis in die Nachmittagsstunden in großen Teilen des Landes Warnstufe Orange.
Das stürmische Wetter soll im Tagesverlauf vielerorts von einzelnen kurzen Gewittern begleitet werden, so die Prognose des DWD. Diese können die Situation vor Ort kurzzeitig weiter verschärfen, etwa durch Starkregen oder Graupel.
Schneeschauer und Glätte im Bergland
Auch der Schnee kehrt wieder zurück. Oberhalb von etwa 600 Metern seien im Tagesverlauf Schneeschauer möglich. In der Nacht soll die Schneefallgrenze im Süden bis in die Täler sinken, erklärten die Meteorolog:innen.
In den Alpen und im Schwarzwald wird mit bis zu zehn Zentimetern Neuschnee gerechnet. In exponierten Staulagen seien aber auch bis zu 20 Zentimeter möglich. Vor allem im Bergland droht laut DWD dadurch örtlich Glätte durch gefrierende Nässe oder geringen Neuschnee.
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