Frau getötet

Tödliche Schüsse bei Rave in Aarau: Schweizer Polizei geht von Amoktat aus

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

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Polizei fahndet nach Schüssen in Aarau (1. September)

Videoclip • 33 Sek • Ab 12


Nachdem bei Schüssen während einer Veranstaltung im schweizerischen Aargau eine Frau getötet wurde, spricht die Polizei von einem Amoklauf.

Die Kantonspolizei Aargau hat die tödlichen Schüsse bei einem Techno-Rave im schweizerischen Aarau in der Nacht auf Sonntag (30. August) aktuell als Amok-Szenario eingeordnet. Hierüber informierte die Polizei bei einer Pressekonferenz am Mittwoch (2. September). Eine 22-jährige Frau wurde bei der Veranstaltung erschossen. Es gab mehrere Verletzte.

Das Schweizer Newsportal "blue News" berichtet von der Pressekonferenz, dass es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen 43-jährigen Schweizer handelt. Knapp 24 Stunden nach dem Angriff wurde der Mann unter dringendem Tatverdacht festgenommen. "Es gibt keinerlei Hinweise auf weitere tatbeteiligte Personen" erklärte Polizeichef Michael Leupold. Die Polizei geht von einer Einzeltat aus.

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Auch eine Deutsche wurde verletzt

Bei den fünf durch Schüsse verwundeten Verletzten handelt es sich um Menschen im Alter zwischen 24 und 31 Jahren. Am Montag (31. August) habe sich eine weitere Person gemeldet, die durch einen "Abpraller" verletzt worden sei, so der Polizeichef.

Auch eine in der Schweiz lebende Deutsche befand sich unter den Verletzten. Gegenüber der Schweizer Zeitung "Blick" sprach die 24-Jährige von Streifschüssen. "Zweimal in ihren linken Hüftspeck" sei sie getroffen worden. Sie soll am Mittwoch (2. September) aus dem Krankenhaus entlassen werden, erklärte die Deutsche.

An der Großfahndung waren auch deutsche Behörden beteiligt. Nur 25 Kilometer südlich des baden-württembergischen Bad Säckingen befindet sich der Tatort. Zuvor hatte die Polizei auch in Richtung Terrortat sowie Abrechnung im kriminellen Milieu ermittelt.


Verwendete Quellen:

blue News: "Täter im Jura wohnhaft +++ Polizei geht von Amok-Szenario aus"

Nachrichtenagentur dpa

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