Schwerverletzter außer Gefahr
Schüsse in Menden - Ein Toter, Polizei fahndet nach 40-Jährigem
Aktualisiert:
von dpaNach Schüssen in Menden im Sauerland ist die Polizei im Großeinsatz.
Bild: Alex Talash/dpa
In einer Wohnsiedlung im sauerländischen Menden in Nordrhein-Westfalen wurden offenbar zwei Männer niedergeschossen. Einer ist inzwischen verstorben.
Durch Schüsse ist im sauerländischen Menden ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt worden. Der Täter sei auf der Flucht, hieß es aus Sicherheitskreisen. Die Polizei fahndet nach einem 40-jährigen Mendener.
Die getroffene Person sei trotz Wiederbelebungsversuchen gestorben. Die zweite Person sei durch Projektile in Brust und Oberarm verletzt worden. Der Bereich um den Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Er liegt in einer Wohnsiedlung in der Nähe der Bundesstraße 515.
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Polizei und Rettungskräfte waren in starker Präsenz vor Ort. Zu den Hintergründen der Tat wurde zunächst nichts bekannt. Die Polizei in Hagen richtete eine Mordkommission ein.
Nach Angaben einer Polizeisprecherin wurde eine Frau festgenommen, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnte. Es gebe möglicherweise mehrere Täter, hieß es. Es würden zudem Augenzeug:innen vernommen.
Polizei hat Toten und Verletzten im Sauerland identifiziert
Nach den Schüssen im sauerländischen Menden mit einem Toten und einem Schwerverletzten hat die Polizei die beiden Opfer identifiziert. Der Tote sei ein 45 Jahre alter Deutscher, der Schwerverletzte ein 49 Jahre alter Türke, sagte ein Polizeisprecher. Bei der festgenommenen Frau handele es sich um eine 40 Jahre alte Frau. Welche Rolle sie gespielt habe, werde weiter ermittelt.
Nach dpa-Informationen war die Frau mit dem 40-jährigen mutmaßlichen Täter nach den Schüssen in einem Wagen weggefahren und später aus unbekannten Gründen allein zum Tatort zurückgekehrt. Dort wurde sie festgenommen. An dem Haus am Tatort befindet sich eine Baustelle.
Dort hat sich nach dpa-Informationen auch der spätere Täter aufgehalten. Aus noch unbekannten Gründen hat es dort Streit mit den beiden späteren Opfern gegeben. Der 40-Jährige war am Abend weiter verschwunden. Die Polizei fahndete unter Hochdruck.
Todesschütze auf Flucht - Schwerverletzter außer Gefahr
Ein gesuchter 40-Jähriger ist einen Tag nach den tödlichen Schüssen auf einen Mann im sauerländischen Menden weiter auf der Flucht. Dem Tatverdächtigen wird vorgeworfen, zudem auf einen 49 Jahre alten Türken geschossen zu haben, der mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gekommen war. Der Betroffene sei nun vorerst außer Lebensgefahr, sagte die Sprecherin der Arnsberger Staatsanwaltschaft, Annika Berg, auf dpa-Anfrage.
Zuvor hatte es keine genauen Angaben über seinen Gesundheitszustand gegeben. Der 49-Jährige sei bisher nicht ansprechbar, berichtete die Staatsanwältin.
Zum Verbleib des Tatverdächtigen, der per öffentlicher Fahndung mit Foto und vollem Namen gesucht wird, war auch weiterhin nichts bekannt. Der Mann wohnt in Menden und hat die serbisch-montenegrinische Staatsangehörigkeit. Bei der 40-Jährigen, die am Tatort festgenommen und später wieder auf freien Fuß gesetzt worden war, handelt es sich um seine Ehefrau, wie die Staatsanwältin mitteilte.
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