Wintereinbruch

Schneewalze "Leonie" rollt über Deutschland: Wie entwickelt sich das Wetter?

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

:newstime

Eingeschneite und vereiste Weichen behindern Bahnverkehr

Videoclip • 01:07 Min • Ab 12


"Leonie" bringt Schneemassen in weiten Teilen Deutschlands. Ein Meteorologe erklärt im :newstime-Interview, wo man auch die kommenden Tage aufpassen sollte.

Das Winterchaos in Deutschland ist noch nicht überstanden: Nach gefährlichem Blitzeis und Eisregen folgt nun die Schneewalze "Leonie".

Das Tief hat das Land fest im Griff – und Schnee und Eis hinterlassen bereits Spuren. Bundesweit kam es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zu massiven Verkehrsproblemen, der Wintereinbruch hat für Verspätungen im Bahnverkehr gesorgt.

In weiten Teilen Deutschlands sind bereits zwischen fünf und 15 Zentimeter Neuschnee gefallen, im Süden teilweise sogar bis zu 30 Zentimeter. Zwischen Sonntagnachmittag (25. Januar) und Montagmorgen (26. Januar) hat es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) "in einem breiten Streifen vom Süden bis in den Norden" geschneit. Im Osten und Nordosten wurden die Menschen eher durch Glatteis beeinträchtigt.


Meteorologe: "Winter hat uns fest im Griff"

"Vor allem in der Mitte Deutschlands gibt es immer mal wieder den gefährlichen, gefrierenden Regen, auch genannt Blitzeis", warnt Meteorologe Alexander König gegenüber :newstime. Besonders am Dienstagabend (27. Januar) sei in Nordrhein-Westfalen über Südhessen, Franken bis nach Schwaben Vorsicht geboten.

"Aber auch in den Tagen danach hat uns der Winter fest im Griff, vor allem im Nordosten mit sehr kalter Luft. Hier kann auch immer mal wieder Schnee fallen", so der Experte von "wetter.com".

Besonders aufpassen müsse man laut König in den Abend- und frühen Morgenstunden, "wenn die Temperaturen wieder unter Null rutschen". Tagsüber gebe es häufig leichte Plus-Grade, aber generell werde der Winter bleiben. "Auch in der kommenden Woche wird es immer mal wieder Frost geben", so der Meteorologe im :newstime-Interview.

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Verwendete Quellen

wetter.com: "3-Tage-Wetter: Kräftige Schneefälle durch neues Tief"

Südwest Presse: "Karte zeigt stark betroffene Regionen"

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