Angreifer wohl tot

US-Bundesstaat Michigan: Auto rast in Synagoge

Aktualisiert:

von dpa

In einem Vorort der US-Großstadt Detroit im Bundesstaat Michigan ist eine Person mit einem Fahrzeug in eine Synagoge gefahren.

Bild: Corey Williams/AP/dpa


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Schockmoment im US-Bundesstaat Michigan: Ein Fahrzeug fährt in eine Synagoge - eine Person ist wohl tot. Bislang ist unklar, was genau passiert ist - und warum.

In einem Vorort der US-Großstadt Detroit im Bundesstaat Michigan ist eine Person mit einem Fahrzeug in eine Synagoge gefahren. Sicherheitspersonal habe danach das Feuer eröffnet, sagte der örtliche Sheriff vor Journalisten. "Wir glauben, dass diese Person tot ist." Ein Feuer am Fahrzeug mache die Situation vor Ort kompliziert.

Zudem sei ein Mitglied des Sicherheitspersonals von dem Fahrzeug gerammt und verletzt worden. Laut Polizei wurde der Verletzte in ein Krankenhaus gebracht. Es seien keine Kinder oder Angestellten in der Einrichtung bei dem Vorfall zu Schaden gekommen, teilte der Sheriff mit.

Der Vorfall ereignete sich in der Stadt West Bloomfield. Die Polizei gehe derzeit davon aus, dass nur eine Person in dem Fahrzeug gewesen sei, so der Sheriff.

"Unfassbar": Trump reagiert auf Vorfall in Synagoge

US-Präsident Donald Trump hat sein Bedauern über den Vorfall im Norden der USA ausgedrückt. Der Republikaner sagte in Washington: "Es ist absolut unfassbar, dass so etwas passiert." Er schicke Liebe an die jüdische Gemeinschaft in Michigan und an alle Menschen in Detroit.

Er sei über den Angriff vollständig informiert worden. Man werde der Sache auf den Grund gehen, kündigte der Präsident an. Die Bundespolizei FBI plante für den Abend (US-Ortszeit) eine Pressekonferenz.

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Gouverneurin: "Antisemitismus und Gewalt haben in Michigan keinen Platz."

Aufnahmen des Senders Fox News zeigten ein Großaufgebot der Polizei vor Ort. Darauf sind schwer bewaffnete Einsatzkräfte und gepanzerte Fahrzeuge zu sehen.
FBI-Direktor Kash Patel teilte auf X mit, seine Beamten seien vor Ort und kooperierten mit den örtlichen Einsatzkräften.
Die Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, teilte auf X mit, die jüdische Gemeinde sollte ihren Glauben in Frieden ausleben können. "Antisemitismus und Gewalt haben in Michigan keinen Platz."

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