Keine Verletzten

Reisebus auf A52 ausgebrannt – Staus legen Verkehr weitgehend lahm

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

Ausgebrannt, aber gelöscht: Ein Reisebus aus der Ukraine hatte auf der A52 Feuer gefangen.

Bild: Christoph Reichwein/dpa


Die Fahrgäste mussten schnell raus: Auf der A52 ist ein Reisebus aus der Ukraine abgebrannt. Bereits zuvor hatte es Einschränkungen auf der Strecke gegeben.

Zwischen Essen und Ratingen steht der Verkehr auf der A52 am Freitagmorgen (6. Februar) weitgehend still. In beiden Fahrtrichtungen kommt es zu Staus, wie die Autobahnpolizei auf Anfrage der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ) bestätigte. Gründe sind neben einer Baustelle auf der Mintarder Brücke auch ein abgebrannter Reisebus sowie ein Autounfall.

Der Brand des Reisebusses soll im Kreuz Breitscheid ausgebrochen sein, mittlerweile wurden die Flammen gelöscht. Wie Polizei und Feuerwehr berichteten, haben es die sieben Menschen rechtzeitig aus dem Fahrzeug heraus geschafft, der Fahrer hatte den Bus auf der rechten Fahrspur gestoppt. Niemand sei verletzt worden. Vermutlich war ein technischer Defekt im Motorraum für den Brand verantwortlich.

Ein Polizeisprecher sagte, der Asphalt sei durch die große Hitze beschädigt worden. Möglicherweise müsse er erneuert werden. Die andere Fahrspur sollte zügig wieder freigegeben werden.

Beide Zufahrten von der A3 auf die A52 wurden deshalb gesperrt, berichtet die WAZ. Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge handelt es sich um einen Reisebus mit ukrainischem Kennzeichen.

Wildschwein-Unfall am frühen Morgen

Am frühen Freitagmorgen ist zudem ein Auto Polizeiangaben zufolge in eine "Horde von Wildschweinen" gefahren. Gegen 4:50 Uhr sei das Auto in Richtung Düsseldorf unterwegs gewesen. Der Fahrer überstand den Crash unverletzt, sein Wagen wurde jedoch erheblich beschädigt. Ein Wildschwein starb. Bis in den Morgen wurde die Strecke gereinigt.

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